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Pastoraler Raum Mettingen Bistum Münster

Orgelkonzert
mit Anastasiia Yurchenko

Klangvolle Reise durch vier Jahrhunderte Orgelmusik

Anastasiia Yurchenko ist in Mettingen längst ein bekanntes Gesicht. Die in der Ukraine geborene Organistin hat bereits mehrfach an der Fleiter-Orgel in der St.-Agatha-Kirche ihr musikalisches Können unter Beweis gestellt. Zuletzt war sie beim großen Adventskonzert im Jahr 2025 zu erleben. Nun kehrt Anastasiia Yurchenko nach Mettingen zurück.


 
Am Sonntag, 4. Oktober 2026
um 17.00 Uhr

 
ist sie im Rahmen der Orgelkonzerte wieder in der St.-Agatha-Kirche zu hören
mit Werken von 
Johann Caspar von Kerll, Georg Friedrich Händel, Robert Schumann, Franz Liszt, Charles-Marie Widor und Anastasiia Yurchenko


Der Eintritt ist frei.
Am Ausgang wird um eine Spende zur Unterstützung der Kirchenmusik gebeten.

 

PROGRAMM

Johann Caspar Kerll (1627-1693)
Battaglia
Capriccio sopra il Cucu

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
„The harmonious Blacksmith”
Air und Variationen
aus: Suite Nr. 5;  E-Dur
(Orgelbearbeitung: W. Th. Best)

Robert Schumann (1810-1856)
IV. Innig As-Dur
aus: „6 Studien in kanonischer Form für Pedalflügel“
op. 56
Franz Liszt (1811-1886)
Präludium über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“
(Orgelbearbeitung: A. Winterberger)

Anastasiia Yurchenko (*1995)
Improvisation
Gregorianische Paraphrase über „Te Deum laudamus“

Charles-Marie Widor (1844-1937)
II. Choral aus: „Symphonie Romane“ op. 73

Anastasiia Yurchenko (*1995)
Improvisation - Introduktion und Passacaglia über ein Thema
Anastasiia Yurchenko, geb. 1995 in der Ukraine.

Im Juni 2019 schloss sie ihr Klavierstudium an der Nationalen Musikakademie der Ukraine Peter Tschaikowski in Kiew ab (Bachelorabschluss mit Auszeichnung). Sie war Preisträgerin der ukrainischen und internationalen Klavierwettbewerbe.

Von 2019 bis 2026 studierte Yurchenko Katholische Kirchenmusik (A-Examen) an der Hochschule für Musik in Detmold. Zu ihren Lehrern zählten Prof. Tomasz Adam Nowak (Orgel und Orgelimprovisation), Domorganist Marcel Karl Eliasch (Orgelimprovisation), Prof. Anne Kohler (Chorleitung), György Mészáros (Orchesterleitung) sowie Prof. Flóra Fábri (Cembalo).

Im Oktober 2021 errang Anastasiia Yurchenko den 1. Preis beim XXXIII. Internationalen Orgelwettbewerb in Danzig-Rumia (Polen), im Oktober 2022 den Sonderpreis beim Interpretationswettbewerb des Alumnivereins der HfM Detmold und der Gesellschaft der Freunde und Förderer (GFF).

Im Jahr 2023 gründete sie mit ihrem Partner Erik Strohmeier ein Orgelduett namens „Duo Giocoso“.

Die Konzerte führten Yurchenko als Solistin und Duopartnerin an die Stadt- und Marktkirche St. Lamberti in Münster, die Stadtkirche St. Wenzel in Naumburg, den Hohen Dom zu Paderborn, den St. Ludgerus-Dom in Billerbeck, die St. Ida Wallfahrtsbasilika in Herzfeld, die Stadtpfarrkirche St. Dionysius in Krefeld, das Zisterzienserstift Wilhering (AT), die St. Petri Kirche in Misdroy (PL), die St. Johannes-Paul-II.-Kirche in Krakau (PL), die Christus-König-Kirche in Swinemünde (PL) u.a.

Ein weiterer Aspekt ihrer Tätigkeit als Korrepetitorin und Continuo-Spielerin ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen Gesangssolisten, Chören und Orchester (u.a. Domchöre am Hohen Dom zu Paderborn, Konzertchor des Städtischen Musikvereins Gütersloh, Konzertchor des Städtischen Musikvereins Paderborn, Orchester der Nordwestdeutschen Philharmonie, Camerata Osnabrück, Detmolder Kammerorchester, Streicherensemble des Landestheaters Detmold, Niedersächsisches Staatsorchester und NDR-Radiophilharmonie Hannover).

Yurchenko bildet sich regelmäßig mit Klavier-, Orgel-, Cembalo- und Improvisationsmeisterkursen fort (u.a. Alfonso Soldano, Lorenzo Ghielmi, Edoardo Bellotti, Pier Damiano Peretti, Enno Gröhn, Wolfgang Zerer, Martin Sander, Johann Trummer, Thierry Escaich, Thomas Ospital, Daniel Roth, Aurore Baal, Jean-Christophe Dijoux, Elina Albach).

Von 2023 bis 2025 erhielte sie aufgrund ihrer herausragenden Studienleistungen das Deutschlandstipendium der Stiftung Studienfonds OWL.

Seit Oktober 2025 arbeitet Anastasiia Yurchenko als Assistentin des Domorganisten am Hohen Dom zu Paderborn.

Im Oktober 2026 beginnt sie ihr Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Emmanuel Le Divellec im Studiengang Konzertexamen Orgel.