MONATSGEDANKE August 2026

Die Sanduhr
Ich fand diese Sanduhr 2023 in Ockholm nahe der Nordsee - in einer Kirche, die 1639 auf einer Werft erbaut wurde, nachdem die Menschen mehrmals erleben mussten, wie sie vom Meer und ihren Sturmfluten überrollt wurden.
Diese Menschen sind für mich Symbol des Glaubens und der Standhaftigkeit, der Natur enger verbunden als wir „modernen“ Menschen es jemals sein können.
Ich wünschte, wir fänden zurück zu dieser Natürlichkeit.
Aber das ist es nicht, was ich eigentlich erzählen möchte.
Von dieser Sanduhr wird gesprochen, dass sie an der Kanzel errichtet wurde für einen Pfarrer, der immer zu schnell fertig war. Die Menschen wollten Gottes Wort und die Auslegungen der Hl. Schriften hören und verstehen. Fünf Minuten musste er seither zu jeder Schriftlesung predigen. Als die Küsterin das erzählte, musste ich schmunzeln. - Der Arme -
Heute ist vielen Menschen jede Minute die gepredigt wird, zu lang. So verändern sich die Zeiten.
Vielleicht müssen diese Sanduhren heute anders bestückt werden. Ich glaube daran, dass Gottes Wort immer gegenwärtig ist - gehört oder ungehört.
Was halten Sie von der Idee, wenn
die 1. Sanduhr mit Hoffnung
die 2. mit Glauben
die 3. mit Liebe und
die 4. mit Ehrfurcht gefüllt wäre?
Jeden Tag nur fünf Minuten.
Wenn wir uns danach ausrichten würden,
würde die Welt im Meer der Zeit nicht untergehen.
Und vor allem nicht der Mensch!
Irmgard Heidemann, Pastoralreferentin
Diese Menschen sind für mich Symbol des Glaubens und der Standhaftigkeit, der Natur enger verbunden als wir „modernen“ Menschen es jemals sein können.
Ich wünschte, wir fänden zurück zu dieser Natürlichkeit.
Aber das ist es nicht, was ich eigentlich erzählen möchte.
Von dieser Sanduhr wird gesprochen, dass sie an der Kanzel errichtet wurde für einen Pfarrer, der immer zu schnell fertig war. Die Menschen wollten Gottes Wort und die Auslegungen der Hl. Schriften hören und verstehen. Fünf Minuten musste er seither zu jeder Schriftlesung predigen. Als die Küsterin das erzählte, musste ich schmunzeln. - Der Arme -
Heute ist vielen Menschen jede Minute die gepredigt wird, zu lang. So verändern sich die Zeiten.
Vielleicht müssen diese Sanduhren heute anders bestückt werden. Ich glaube daran, dass Gottes Wort immer gegenwärtig ist - gehört oder ungehört.
Was halten Sie von der Idee, wenn
die 1. Sanduhr mit Hoffnung
die 2. mit Glauben
die 3. mit Liebe und
die 4. mit Ehrfurcht gefüllt wäre?
Jeden Tag nur fünf Minuten.
Wenn wir uns danach ausrichten würden,
würde die Welt im Meer der Zeit nicht untergehen.
Und vor allem nicht der Mensch!
Irmgard Heidemann, Pastoralreferentin
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