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Pastoraler Raum Mettingen Bistum Münster
MONATSGEDANKE  Mai 2026
 

Aufbrechen - Neues wagen


In diesem Jahr wird mein Ostergruß zum Pfingstgruß.
Für lange Zeit war ich außer Gefecht gesetzt und musste lernen,
was es heißt, eine Grippe auszutragen.
Ganz neue Erfahrung!

Bald feiern wir das Pfingstfest.
Man sagt, es ist die Geburt der Kirche.
Man sagt, es ist ein Fest des Aufbrechens,
des Neuanfangens, der Neuerfahrung.

Ich beobachte gerne das Wachsen von Blumen.
Sie zeigen mir, wie ich das Fest Pfingsten verstehen kann.
Aus tiefer Dunkelheit brechen sie auf,
durchbrechen Hartgewordenes.

Aufbruch wagen, wo es unmöglich scheint:
Das haben die Jünger am Pfingsttag erlebt.

Blumen wagen es, einfach zu wachsen, dort wo sie stehen,
dort, wo sie der Wind hingeweht hat.
Jedes Jahr aufs Neue.
Jedes Jahr wieder anders.
Sie wachsen manchmal dort, wo es unmöglich erscheint.
Sie fragen niemanden,
zweifeln nicht, finden einen Ort
und wachsen…
Aufbruch wagen, scheint ihr Motto zu sein.

Aufbrechen - Neues wagen!
- scheint mir der Frühling in allen möglichen und unmöglichen Varianten zuzuflüstern.
Die Erfahrung, dass Neues aufbrechen kann in einem Zustand der Unmöglichkeit.

Wagen wir, neu anzufangen?
Wagen wir, neu zu vertrauen?


Jesus hauchte den Jüngern den Atem des Heiligen Geistes ein,
den Samen des Glaubens.

Vertrauen wir seinem Atem des Lebens
auf unserem persönlichen Glaubensweg.


Das wünsche ich Ihnen und mir

Irmgard Heidemann
Pastoralreferentin
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