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Bistum Münster

Firmung 2023

Herzlichen Glückwunsch!

Am Samstag, 18. November 2023 empfingen 62 Jugendliche in St. Agatha Mettingen (Foto) und 13 Jugendliche in St. Margaretha Westerkappeln
durch Weihbischof Dr. Hegge das Sakrament der Firmung.

Wir gratulieren allen Neugefirmten und wünschen ihnen alles Gute und Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die die Firmmesse zu einer wahren Feier des Glaubens gemacht haben, besonders danken wir den Katechetinnen und Katecheten, die die Jugendlichen auf ihrem Weg zur Firmung begleitet haben.

Entscheidungsgottesdienst

am Sonntag, 5. November 2023

Jugendliche des Jahrgangs Oktober 2007 – September 2008 aus Mettingen und Westerkappeln haben sich im Mai unter dem Motto "Connected" auf den Weg der Firmvorbereitung begeben.

Um den verschiedenen Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht zu werden, konnten verschiedene Vorbereitungswege gewählt werden, in denen sich die Jugendlichen auf das Sakrament der Firmung vorbereiten.

Am Sonntag, 05. November endete die Firmvorbereitung 2023 mit dem Entscheidungsgottesdienst in der St.-Agatha-Kirche in Mettingen, der von der Jungen Kantorei und Gerhard Baune am Klavier musikalisch gestaltet wurde.

Pastoralreferent Jonas Suilmann hatte den Gottesdienst zusammen mit den Katechetinnen und Katecheten vorbereitet und betonte in seiner Ansprache, dass die Firmvorbereitung eine gute Zeit für die Jugendlichen war, um über den eigenen Glauben nachzudenken, sich mit verschiedenen Glaubensthemen, besonders dem Heiligen Geist auseinanderzusetzen und zu erfahren, dass Glaube Gemeinschaft stiftet.
In den Fürbitten wurden die aktuellen Anliegen und Themen, die vor Gott gebracht wurden, mit Bildern aus den Vorbereitungswegen verknüpft.

Nach der intensiven Zeit der Vorbereitung haben sich nun 76 Jugendliche mit ihrem „Ja“ dafür entschieden, sich am Samstag, 18. November 2023 in Westerkappeln und Mettingen von Weihbischof Dr. Christoph Hegge firmen zu lassen. Dieses „Ja“ wurde durch das Entzünden von kleinen Kerzen sichtbar, die auf die Altarstufen gestellt wurden.
 

Firmung

​Weihbischof Dr. Hegge wird den Jugendlichen am Samstag, 18. November
  • um 9.30 Uhr in St. Margaretha Westerkappeln und
  • um 11.30 Uhr in St. Agatha Mettingen
das Sakrament der Firmung spenden.

Alle Termine

  • Kennlernnachmittag am 04. Juni 2023 um 15.30 Uhr im Reinhildishaus Westerkappeln, um 18.00 Uhr Eröffnungsgottesdienst (Hl. Messe) in St. Margaretha Westerkappeln (Eltern sind mit eingeladen)
  • Abend der Versöhnung am 15. September 2023 um 18.00 Uhr in St. Mariä Himmelfahrt Schlickelde
  • Entscheidungsgottesdienst am 5. November 2023 um 18.00 Uhr in St. Agatha Mettingen (Eltern sind mit eingeladen)
  • Üben für die Firmung am 15. November 2023 um 17.30 Uhr in St. Agatha Mettingen und am 16. November 2023 um 17.30 Uhr in St. Margaretha Westerkappeln
  • Firmung, 18. November um 9.30 Uhr in St. Margaretha Westerkappeln und um 11:30 Uhr in St. Agatha Mettingen

Ihr habt noch Fragen?

Für Rückfragen steht Dir unser Pastoralreferent Jonas Suilmann, geb. Schlepphorst zur Verfügung.

suilmann@bistum-muenster.de
05452-932461
 
Alle Infos hier noch einmal als PDF zum Download:

Dein Weg

Firmungvorbereitung 2023

Dein Weg

Firmungvorbereitung 2023

Weg 3

„Pilgern made in Mettingen“ –
eine Alternative zur dritten Etappe

Firmprojekt Pilgern geht in die letzte Runde
am Freitag, 20. Oktober 2023


Es sollte die letzte der drei Etappen des Firmprojekts „Pilgern“ der diesjährigen Firmvorbereitung sein: Eine Etappe des bekannten Jakobswegs von Hasbergen nach Leeden. Damit wollten sich die Firmbewerber mit ihrem Projekt des Pilgerns in die Gemeinschaft der Pilger des Europa überspannenden Netzes des Jakobswegs stellen.

Doch das Wetter machte einen Strich durch diesen Plan: Regen zusammen mit stürmischen Böen und Temperaturen nicht höher als 10 Grad ließen die Katecheten, Jörg Kamp, Katrin Wiggering und Sebastian Laube, ihre Pläne überdenken und kurzfristig nach einer Alternative Ausschau halten. Diese war schnell gefunden: Kurzfristig hatte Domkapitular Dr. Antonius Hamers, Kaplan in Mettingen von 2008-2011, auf Nachfrage seine Bereitschaft erklärt, die Gruppe der Jugendlichen am Domplatz in Münster zu begrüßen und sie durch den St.-Paulus-Dom zu führen.
In einer rund einstündigen Führung, beginnend auf dem Domplatz und dem Blick von außen auf die im 13. Jahrhundert fertiggestellte Bischofskirche des Bistums Münster, führte er die Gruppe zu den markanten Orten des Doms:

Durch das Paradies, wo die Idee des Jüngsten Gerichts Namensgeber des Eingangsbereichs zum Dom war und auch ein Blick auf die Zerstörungen des zweiten Weltkriegs geworfen wurde, sammelte sich die Gruppe zunächst im alten Chor unterhalb der beiden Kirchtürme. Dort steht heute der alte Hochaltar mit Bildnissen aus dem Leben des heiligen Paulus.
 
Von hier hat man einen guten Blick auf die überdimensionale Statue des hl. Christopherus und einen Überblick durch das Kirchenschiff auf den Altarraum. Immer wieder nahm Antonius Hamers auch Bezug auf die bereits erfolgten Etappen der Firmgruppe, in denen der Bistumsgründer, der heilige Liudger und der selige Kardinal Clemens August Graf von Galen als Leitfiguren dienten. So hielt die Gruppe vor der Sakramentenkapelle, über deren Eingang eine Staute des hl. Liudger angebracht ist, und besuchte die Ludgerus-Kapelle, in der sich die Grabstätte des Kardinals von Galen befindet. Den Abschluss der Domführung bildete dann die Erläuterung zur Astronomischen Uhr, die sich ebenfalls im Chorumgang befindet und zu den bedeutendsten Monumentaluhren im deutschsprachigen Raum zählt.
 
Abschließend zeigte der Domkapitular der Gruppe noch den Kreuzgang des Domes, der auf die ursprünglich als Kloster angelegte Kirche verweist und in dessen Inneren sich heute der sogenannten Domherren-Friedhof befindet.
 
Anschließend verließ die Gruppe den Dom, um sich eine weitere Kirche anzuschauen: Die Lamberti-Kirche. Hier ging es aber weniger um die Besichtigung des Kirchenraums, als vielmehr eine Einführung in die Kunstinstallation der Himmelsleiter zu erhalten. So hatte sich Antonius Hamers um sachkundige Begleitung bemüht und mit Ursel Schwanekamp, Pastoralreferentin in St. Lamberti, die Initiatorin der vielbestaunten Installation gewinnen können.
Sie erzählte der Gruppe, wo und wie sie auf diese eindrucksvolle und bewegende Installation in Wien aufmerksam geworden war und wie aufwendig es gewesen sei, die Himmelsleiter, die nicht nur im inneren des Kirchenbaus zu sehen ist, sondern vor allem an der Außenseite des Turmes der Lambertikirche zu mancher positiven Rückmeldung in der gesamten Stadt Münster geführt habe.
 
Schwanekamp erläuterte die Idee der Künstlerin Billi Thanner: „Die Himmelsleiter soll den persönlichen Weg des Menschen zu Gott darstellen – ein Weg über die Stufen der Tugenden, etwa Achtsamkeit, Respekt, Selbstlosigkeit, Vergebung oder Liebe – Sprosse für Sprosse“, so habe es die Künstlerin einmal umschrieben und schaffte so auch mit der Kunstinstallation eine Verbindung zu den ersten beiden Pilgeretappen der Jugendlichen. Dabei hatten sich die Firmbewerber mit dem eigenen Lebensweg, den Sehnsüchten und Hoffnungen, aber eben auch den Werten, die den eigenen Weg wie ein Kompass begleiten, auseinandergesetzt.
Mit der Bitte, schöne Grüße aus Münster mitzunehmen nach Mettingen, schickte Antonius Hamers die Gruppe anschließend auf den Heimweg. Dort kamen die Jugendlichen mit den Katechten und Begleitern des Firmprojektes „Pilgern“ zu einer inhaltlichen Abschlussrunde im Meditationsraum des Mettinger Pfarrheims zusammen. Diese endete mit einem gemeinsamen „Vater unser“.

Dann nutze Sebastian Laube die Möglichkeit, sich bei der Gruppe für die intensive und offene Beteiligung am Firmprojekt zu bedanken. Ebenso nutze er die Gelegenheit, sich bei den begleitenden Eltern zu bedanken, die sich für alle drei Etappen angeboten hatten und einen zusätzlichen Bulli zur Beförderung angeboten hatten. Anders wäre es nicht möglich gewesen, allen Firmbewerbern das Projekt Pilgern anbieten zu können.

Den Abschluss bildete dann ein gemeinsames Pizzaessen!

Sebastian Laube

Abend der Versöhnung

am Freitag, 15. September 2023

Am Abend des 15. Septembers trafen sich die Firmbewerberinnen und Firmbewerber, Katechetinnen und Katecheten sowie Pastoralreferent Jonas Suilmann zum Abend der Versöhnung in Schlickelde.

Begonnen wurde mit einem Wortgottesdienst in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt, den Jonas Suilmann mit den Katechetinnen und Katecheten vorbereitet hatte. Anhand von vier Stationen und einem Laufzettel beschäftigten sich die Jugendlichen mit verschiedenen Fragen zum Thema Schuld und Vergebung. Außerdem wurden die Jugendlichen dazu ermuntert auf einem Zettel aufzuschreiben, „was sie gerade unbedingt noch loswerden möchten“.

Dieser Zettel wurde im Anschluss an den Gottesdienst draußen in einer Feuerschale verbrannt.

Während des Gottesdienstes hatte die Messdienerleiterrunde der Pfarrgemeinde St. Agatha draußen auf dem Kirchplatz schon alles für einen gemütlichen Ausklang des Abends vorbereitet. Bei Grillwürstchen und kühlen Getränken kamen die Jugendlichen sowie die Katechetinnen und Katecheten miteinander ins Gespräch. Die Rückmeldungen zu diesem Abend waren durchweg positiv.

Weg 3

„Pilgern made in Mettingen“ – zweite Etappe

Kardinalsweg: Damme - Dinklage 
am Samstag, 23. September 2023


Spontan brandete Applaus der Firmgruppe „Pilgern“ auf, als man erschöpft aber zufrieden das Pilgerziel der Burg in Dinklage erreichte: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Etappe des Firmprojektes „Pilgern“ hatten die rund 24 km erreicht!

Bereits um 9 Uhr machte sich die Gruppe vom Mettinger Pfarrheim aus auf den Weg zum ehemaligen Benediktinerkloster in Damme, dem Startpunkt des Kardinalsweges – ein Pilgerweg, der dem seligen Kardinal Clemens August Graf von Galen gewidmet ist und im Oktober 2018 eröffnet wurde.

Zunächst gab es eine kurze Einführung in das Leben und Wirken des Kardinals. Dabei wurden insbesondere seine drei berühmten Predigten aus dem Sommer 1941 hervorgehoben, mit denen er sich auch öffentlich zu einem Widerstandskämpfer hervortat und mit denen er insbesondere für das uneingeschränkte Recht auf Leben in Erscheinung trat.

Und dann begann der Pilgerweg mit der ersten von 5 Stationen: „Mutig sein“. Es wurde erläutert, was Mut, Wagemut oder auch Beherztheit im Kern meint: „Etwas wagen und sich damit in eine gefahrenhaltige, mit Unsicherheiten verbundenen Situation begeben.“
 
Am Beispiel des Kardinals von Galen bedeutete dies auch, Mut als Zivilcourage zu zeigen, also in seinem Umfeld für die Durchsetzung von Gerechtigkeit, Menschenwürde und Menschenrechte einzutreten.

Mut steht aber auch bewusst am Anfang des Pilgerweges: Der Mut, sich auf den Weg zu machen, neue Wege zu gehen und ermutigt durch andere, gemeinsam ein Ziel in Angriff zu nehmen. 

In diesem Sinne lasen die Firmlinge gemeinsam mit den Katechten Jörg Kamp, Katrin Wiggering und Sebastian Laube, die erneut die Gruppe begleiteten, die Fabelgeschichte des ehemaligen Schlickelder Pfarrers Uwe Nachtwey aus dem Buch „Berni Bärenraupe wagt und gewinnt“.
Noch etwas müde und bei frischen Temperaturen wagte die Gruppe nun den Start und erreichte nach etwa 3 km die zweite Station. „Beständig sein“ stand hier auf der Eisentafel zu lesen.

Den Impuls an dieser Station bildete ein Zitat des Kardinals aus seinen Predigten: „Wir sind Amboss und nicht Hammer!“

Nach einem Gedankenaustausch schloss die Gruppe diese Station mit einem Fürbittengebet aus dem Liedtext „Irgendwas bleibt“ der Gruppe Silbermond, in dem es u.a. heißt „Gib mir 'n kleines bisschen Sicherheit in einer Welt, in der nichts sicher scheint. Gib mir in dieser schnellen Zeit irgendwas, das bleibt - Gib mir einfach nur 'n bisschen Halt.“
Es schloss sich nun eine längere Etappe von 6 km zur dritten Station an. Diese sollte einmal dafür genutzt werden, sich in einer Partnerübung bei geschlossenen Augen durch den Partner führen zu lassen und sich vertrauensvoll in die Hände eines anderen zu begeben. Für viele eine ungewohnte Übung, die viel Überwindung und Vertrauen benötigte…

Die dritte Station stand unter der Überschrift „Entschieden sein“. Und auch hier bildete ein Zitat des Kardinals von Galen zum „produktiven“ Leben aus seiner dritten Predigt den Rahmen: „Wenn man den Grundsatz aufstellt (…), dass man den »unproduktiven« Mitmenschen töten darf, dann wehe uns allen, wenn wir alt und altersschwach werden!“.

Gemeinsam las die Gruppe hier das „Gleichnis des barherzigen Samariters“ aus dem Lukas-Evangelium. Diese Station wurde abgeschlossen mit dem gemeinsamen Gebet „Schau hin – Bleib stehen – Reich die Hand.“
So erreichte die Gruppe passend zur Mittagszeit den Heidesee in Holdorf, wo bereits die Begleitfahrzeuge mit Getränken und Gebäck warteten, um eine ausgiebige Pause am Ufer des Heidesees zu verbringen. Inzwischen war auch die Sonne hervorgekommen. So ließen es sich einige Firmbewerberinnen und Firmbewerber auch nicht nehmen, die Spielgeräte am Ufer auszuprobieren.

Nach der Mittagspause fiel es dann um so schwerer, sich weiter auf den Weg zur nächsten Station zu machen, lag doch das längste der vier Teilstücke vor der Gruppe: 8 km bis zur vierten Station: „(Gem)einsam sein“. Dort angekommen wurde eine bereits bekannte Geschichte zitiert: „Fußspuren im Sand“ in der von einem Traum berichtet wird und wo es zum Schluss heißt: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
Gestärkt durch eine weitere kurze Zwischenrast nahm man nun die letzte Etappe in Richtung Dinklage in Angriff. Die Perspektive der Teilnehmer hatte sich verändert: es wurde nicht mehr gefragt, wie weit es noch sei, sondern man begann, sich zu motivieren, wie viele Kilometer man bereits geschafft hatte. Und so erreichte man nach 24 km und etwas mehr als 6 Stunden Fußweg, inklusiv aller Impulse und Pausen, die fünfte und letzte Station direkt gegenüber der Burg Dinklage: „Einfach sein“.

Hier bildete – auch unter dem Eindruck der zurückgelegten Kilometer – das Lied „Leichtes Gepäck“ der Gruppe Silbermond den Rahmen. Mit einem Textauszug versuchte die Gruppe, den Bezug zum Evangelium herzustellen: „Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ (Mk 10,25)
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Gebet „Einfach leben, gar nicht so einfach“, ehe es dann mit den Bullis zurück nach Mettingen ging.

Nach den Herbstferien steht dann die letzte Etappe des Firmprojekts „Pilgern“ auf dem Programm:
Das Teilstück des Jakobsweges von Hasbergen nach Leeden, wo sich die Gruppe dann noch einmal in die große Gemeinschaft den Pilger, insbesondere der Jakobspilger, einreihen wird.


Sebastian Laube

Weg 3

„Pilgern made in Mettingen“ – erste Etappe

Teilstück Ludgeri-Weg: Gerleve – Billerbeck 
am Sonntag, 10. September 2023


Am Sonntag, 10. September startete nun auch das Firmprojekt „Pilgern“ mit der Firmvorbereitung. Katecheten und 20 Jugendlichen fuhren zunächst gemeinsam mit drei Bullis zum Kloster Gerleve. Dort liegt der Startpunkt des Sint-Lürs-Weges (St. Ludgerus-Weg): Der Legende nach war dies der letzte Weg des heiligen Liudgers, dem ersten Bischof des Bistums Münster, Richtung Billerbeck.

Von dort aus machten sich die Jugendlichen bei bestem Sonnenschein auf den Weg, um die rund 8 km lange Strecke zu wandern und sich unterwegs mit Fragen zu ihrem Glauben auseinanderzusetzen. Auf insgesamt 7 Stationen machten sich die Teilnehmer Gedanken zu ihrem Leben und Glauben – mal in großer Runde, mal in Kleingruppen oder auch mal allein.

Beginn war in der Klosterkirche des Benediktiner-Klosters in Gerleve. Unter der Überschrift „Dein Weg mit Gott beginnt“ stand zu Beginn das Thema Taufe auf dem Programm. Zwar konnte sich keiner der Jugendlichen mehr an die eigene Taufe erinnern, da diese als Kleinkind erfolgte, doch konnte man im gemeinsamen Gespräch viele Zeichen der Taufe gemeinsam erläutern: Vom Taufwasser über das Taufkleid hin zur Chrisamsalbung. Bereits hier wurden dann erste Verbindungen zur anstehenden Firmung geknüpft, wo die Jugendlichen selber die Verantwortung für ihren persönlichen Glauben übernehmen werden und einige Zeichen der Taufe erneut erleben werden, wie das Kreuzzeichen mit Chrisam.
Dann begann der eigentliche Weg hin zur Station „Ludgerirast“. Der Erzählung nach ruhte sich der damalige Bischof auf den Schultern zweier Begleiter aus und segnete von diesem Ort, der noch heute einen wunderschönen Blick über das Münsterland eröffnet, sein Bistum Münster und die Menschen, die dort lebten. Noch heute erinnert eine Sandsteinfigur an diese Begebenheit.

Und so setzten sich die Jugendlichen mit der Frage auseinander, welche „Stützen“ sie bereits in ihrem Leben kennenlernen durften, auf wen sie sich in ihrem Leben bedingungslos verlassen konnten.

So fertigte jeder Firmbewerber seine persönliche „Hall of Fame“ an, in der häufig die Eltern und Großeltern, Geschwister und Freunde Platz fanden.
Bei heißen Temperaturen ging es weiter in Richtung Billerbeck. Und an dem Ort, wo man erstmals auf das Dorf im Münsterland blicken konnte und bereits aus der großen Entfernung die Türme des Billerbecker Doms erkennt, stellte sich den Teilnehmern die Frage, „Welche Ziele habe ich in meinem Leben, wonach strebe ich?“.

Waren nun Antworten wie Geld, Ruhm und beruflicher Erfolg erwartet worden, so waren die Antworten viel tiefgründiger: „in Gemeinschaft leben“, „eine eigene Familie gründen“ oder „Freunde zu haben“ waren einige der Antworten.

Die Gruppe genoss den Blick auf den Dom noch einen Moment, zumal hier auch ein kleines Waldstück für Schatten sorgte. 
Die nächste Station auf dem Weg war inmitten der Bauerschaft Alstätte, die auf dem Weg durchquert werden muss. Gleichzeitig war das Ziel - der Billerbecker Dom - aus dem Blickfeld geraten.

Und so lernte die Gruppe unter der Überschrift „Das Ziel aus den Augen verlieren“ das Labyrinth aus der Kathedrale von Chartres kennen, welches ein Symbol des eigenen Lebenswegs darstellen soll:
Vermeintlich ist man auf dem Weg durch das Labyrinth der Mitte, dem Ziel, sehr nahe und wird dann durch Wendungen wieder ganz an die Außenseite des Labyrinths geführt. Doch jede Wendung führt schließlich doch zur Mitte, zu Gott.

Nach dieser etwas längeren Station und der Hälfte des Weges wurde es Zeit für eine kleine Pause: 
Das Begleitfahrzeug brachte kalte Getränke und leckere Berliner und Windbeutel zur Stärkung.
Dann nahm die Gruppe den Weg wieder auf und gelangte an die „Ludgerusbrücke“, eine kleine Fußgängerbrücke über das Flüsschen Berkel. Am Bild der Brücke wurde auf die Missionarstätigkeit des heiligen Liudger im 8. Jahrhundert verwiesen, der den Menschen von Gott erzählte und somit wie eine Brücke agierte.
Dieses Bild aufnehmend setzte sich die Gruppe mit den eigenen, individuellen Gottesbildern auseinander.
Mit Hilfe einer Vielzahl von Bildern sollten die Jugendlichen sich einmal der Frage widmen: Was ist Gott für mich, welche Vorstellung habe ich von Gott? Dies war wohl die schweißtreibendste Station des gesamten Weges, war doch der Platz für die Gruppe in der direkten Sonne.
Kurz nach dem Ortseingang hielt die Gruppe für ihre vorletzte Station in der Nähe des Schulzentrums von Billerbeck und ging der Frage nach persönlichen Schlüsselmomenten nach, Momente in denen den Teilnehmern ein Licht aufgegangen war.

Als ein Schlüsselmoment aus der Bibel, las die Gruppe gemeinsam den Text der Emmausjünger, die auf ihrem Weg nach Emmaus vom auferstandenen Jesus begleitet wurden und ihn im Moment des Brotbrechens erkannten.

Das letzte Teilstück führte die Gruppe dann durch die Fußgängerzone in den Billerbecker Dom, konkret an den Sterbeort des heiligen Liudgers, einer Seitenkapelle im hinteren Teil der Kirche, dem Zielpunkt des Sint-Lürs-Pilgerweges. 
So wurden die Jugendlichen mit der Aufgabe durch die beeindruckende Billerbecker Hauptkirche geschickt, im Kirchenraum nach Darstellungen zu suchen, die der Hoffnung der Christen folgend, die Auferstehung und das ewige Leben darstellen. Am Ende wurden eine Vielzahl von Bildern in den Kirchenfenstern entdeckt, die Auferstehungsgeschichten von Ostern darstellen. Dabei fanden die Firmbewerber auch eine Abbildung der Emmausgeschichte. Es wurde deutlich, dass für die Christen das Leben mit dem Tod nicht vorbei ist, sondern dass die Gläubigen mit der Hoffnung leben: Auferstehung der Toten und ewiges Leben. 

Und hier schloss sich dann auch der Kreis zur ersten Station, der Taufe: Gemeinsam wurde die Textstelle aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer zitiert „Wenn wir nämlich mit der Gestalt seines Todes (Anm.: durch die Taufe) verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.“ (Römer 6,5).

Vor der Rückfahrt gab es für alle Jugendlichen, die Katecheten Katrin Wiggering, Jörg Kamp und Sebastian Laube, und zwei Elternteile, die sich als Fahrer angeboten hatten, nach den vielen thematischen Eindrücken und einen durch die Hitze anstrengenden Weg ein leckeres Eis!

In zwei Wochen steht dann die zweite Etappe des Firmprojektes „Pilgern“ an:
Dann wird der Kardinalsweg von Damme nach Dinklage in Angriff genommen. Dort werden die thematischen Einheiten etwas kürzer ausfallen, da der Pilgerweg dort mit rund 24 km deutlich länger sein wird.


Sebastian Laube

Weg 2

Besuch des Kletterwaldes Ibbenbüren

am Samstag, 2. September 2023

Am Samstagvormittag trafen sich 20 Jugendliche gemeinsam mit zwei Katechetinnen und Katecheten und zwei Trainern am Kletterwald in Ibbenbüren, um dort einen ereignisreichen Tag zu verbringen.

Zunächst halfen einige „Warm ups“ und Interaktionsaufgaben, damit die Jugendlichen sich untereinander noch besser kennenlernen konnten. Ein „Blind Walk“ stärkte das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe, da sie sich gemeinsam eine Strategie überlegen mussten, um eine Aufgabe zu bewältigen.

Anschließend ging es dann in den Kletterwald, in dem die verschiedenen Kletterelemente vorgestellt wurden. Nach einer weiteren Kooperationsaufgabe und anschließender Mittagspause konnten die Jugendlichen dann für sich entscheiden, ob und welche Kletterelemente sie ausprobieren wollten; denn ein anderer Teil der Gruppe musste immer die Sicherung der Kletternden gewährleisten, immer unter Beobachtung der Trainer.

Während des gesamten Tages ging es darum, das Gemeinschaftsgefühl und Vertrauen der Jugendlichen zu stärken, Herausforderungen gemeinsam zu meistern und über eigene Grenzen und Ängste hinauszuwachsen.

Weg 1

Firmwochenende auf der Jugendburg Gemen

vom 11. - 13. August 2023 

Am Freitagnachmittag machten sich 23 Jugendliche gemeinsam mit drei Katechetinnen und Katecheten auf den Weg zur Jugendburg Gemen, um dort ein spannendes und erlebnisreiches Wochenende zu er- und verleben. Mit viel Freude und Spaß wurde über verschiedene Glaubensthemen und über die Frage nach Gott nachgedacht.

Kreative und abwechslungsreiche Methoden und Aktionen erleichterten den Austausch, um auch über schwierigere Themen, wie die „sieben Gaben des Heiligen Geistes“ ins Gespräch zu kommen.

Alle Jugendlichen hatten die Möglichkeit, ihren bzw. seinen Vorstellungen von einem guten Leben und dem eigenen Glauben nachzugehen und Ausdruck zu verleihen. So fuhren alle am Sonntagnachmittag nach einem erfüllenden Wochenende zurück nach Mettingen.

Weg 5

Caritas - gelebtes Evangelium

Wir suchten, besuchten und fragten Menschen, die „Caritas“ leben!
„Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Aber lebe es“ (Frère Roger, Taizé).
Ausgehend von der Bergpredigt (Mt 5-7) besuchten wir Menschen, die das leben! 

Arbeit mit Geflüchteten:
Treffpunkt Clemensstraße, Mettingen
  • Laden im Terassenhaus
  • Möbelladen
Ehrenamtliche Mitarbeit im:
  • Altenheim Maria Frieden
  • Haus Sonnenblick
Besuch beim SKF Ibbenbüren (Sozialdienst katholischer Frauen):
  • Die Tafel
  • Suppenküche
  • Kleiderkammer
Verantwortlicher: Otto Nienhoff
 

Bilder vom Kennenlernnachmittag am 04.06.2023

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