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Pastoraler Raum Mettingen Bistum Münster

Weg 1

Dem Leben auf der Spur

Besuch der Krankenhausseelsorge Ibbenbüren

Am Mittwoch, 1. Juli 2026 besuchten die Jugendlichen gemeinsam mit Pastoralreferent Jonas Suilmann die Krankenhausseelsorge im Klinikum Ibbenbüren.

Dort wurden sie freundlich von Diakon Roland Simon vom Seelsorgeteam des Klinikums Ibbenbüren begrüßt. In der Krankenhauskapelle lud Herr Simon die Jugendlichen ein, sich umzuschauen und zu beschreiben, was ihnen auffällt.

Die Fenster zeigen wichtige Heilige, u.a die Heilige Elisabeth, die Namenspatronin des Klinikums, das früher Elisabeth-Krankenhaus hieß. In einem anderen Fenster fand sich auch die Heilige Barbara, welche Patronin der Bergleute ist, passend zur ehemaligen Bergbauregion Ibbenbüren. 

Interessant war ein Kreuz rechts neben dem Altarraum. Es zeigt einen mit schmerzverzehrtem Gesicht leidenden Jesus. Eine etwas ungewöhnliche moderne Darstellung, die oft kritisch gesehen wird.

In einem Krankenhaus haben wir es mit Schmerz, Leid, Krankheit und Tod zu tun. Jedoch erhoffen sich viele Menschen Trost, Zuversicht und Heilung von ihren Leiden.

Oft erzählen Menschen im Krankenhaus von ihren Sorgen, Ängsten und Nöten, aber auch von Brüchen und Verletzungen im Leben. Es tauchen Lebensfragen auf, wie: Was hat meine Krankheit zu bedeuten? Was passiert danach? Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Seelsorge im Krankenhaus wird notwendig, wenn Patient:innen, Angehörige und Pflegende Unterstützung suchen, wie sie mit Trauer, Ängsten und anderen Belastungen umgehen können.

Da Kirche absichtslos dort unterwegs ist, kann sie Halt und Orientierung geben.

Roland Simon zeigte im Anschluss eine Powerpoint-Präsentation, in der er die Aufgabenbereiche der Krankenhausseelsorge erläuterte.

Die Jugendlichen interessierte besonders, wie der persönliche Umgang mit Notfällen aussieht, wie sich die Arbeitszeiten gestalten (u.a. 24h-Bereitschaftsdienste, 365 Tage im Jahr), wie man mit Ablehnung seitens der Patient:innen umgeht.

Nach einem informativen und eindrucksvollen Nachmittag fuhren die Jugendlichen wieder nach Haus zurück.

Jonas Suilmann, Pastoralreferent