am Sonntag, 9. August 2026
Am 2. Sonntag im August ist traditionsgemäß die Große Prozession in Mettingen.
In diesem Jahr findet sie statt:
Große Prozession
2026

Einladung zur Großen Prozession
am Sonntag, 9. August 2026
durch
Muckhorst - Nordhausen
durch
Muckhorst - Nordhausen
Die Prozession steht in diesem Jahr unter dem Thema „Hl. Franziskus“.
Wir beginnen um 8.30 Uhr mit der Feier der Heiligen Messe in der St.-Agatha-Kirche.
Im Anschluss führt die Prozession durch Muckhorst und Nordhausen. An den einzelnen Segensstationen halten wir kurze Andachten.
Einladung an alle Generationen und Gruppen:
- Besonders herzlich laden wir unsere Kommunionkinder ein, in ihrer Kommunionkleidung an der Prozession teilzunehmen.
- Die Fastabende, Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Vereine bitten wir herzlich, die Segensstationen vorzubereiten und den Prozessionsweg festlich zu schmücken.
- Ebenso sind alle Fahnen- und Bannerabordnungen der Pfarrgemeinde St. Agatha sowie die Fahnenabordnungen der Schützenvereine zur Teilnahme eingeladen. Treffpunkt ist um 8.15 Uhr vor der Sakristei. Der Kirchenvorstand übernimmt dankenswerterweise das Tragen des Baldachins.
Auch wenn die Prozession in die Ferienzeit fällt, hoffen wir auf eine zahlreiche Beteiligung.
Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die bei der Vorbereitung mithelfen und durch ihre Teilnahme zum Gelingen dieses Glaubenszeugnisses beitragen.
Im Anschluss an die Prozession sind alle herzlich eingeladen, den Vormittag am Pfarrheim Mettingen bei kühlen Getränken und Grillwurst ausklingen zu lassen. Nutzen wir die Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Der Weg
mit Predigt an der 2. Segensstation in Muckhorst

Nach der 8.30-Uhr-Messe in der Pfarrkirche St. Agatha zieht die Prozession von der Kirche aus über den Kirchparkplatz zur Landrat-Schultz-Straße. Dort befindet sich die 1. Segensstation, die von der Familie Meister errichtet wird.

Der weitere Weg führt über die Clemensstraße, Westerkappelner Straße bis zum Kreisel. An der Kreuzung Hügelstraße/Hansastraße steht ein Prozessionshaus, das von fleißigen Helfern des dortigen Fastabends gepflegt und hergerichtet wird. An dieser 2. Segensstation ist traditionell die Predigt.

Weiter geht es dann die Hügelstraße hinauf, über den Nordhausener Eschweg, über die Nierenburger Straße bis zur 3. Segensstation gegenüber dem DRK-Heim an der Einmündung des Woorteweges.

Nach dem eucharistischen Segen zieht die Prozession über die Nierenburger Straße, Nordhausener Straße, Fangkampstraße, nach Überquerung der Bachstraße durch den Tunnel zum Schultenhof. Dort ist die 4. Segensstation. Hier kommen auch Bewohner des Altenheimes und der Reha-Klinik hinzu.

Der letzte Teil des Weges führt über die Sunderstraße, Josefstraße und Kardinal-von-Galen-Straße zurück zur Kirche, wo die Gläubigen zum Einzug mit Orgelklängen des Agatha-Liedes empfangen werden. Mit dem eucharistischen Segen endet die „Großen Prozession“.

Nach dem Schlusssegen in der Kirche sind alle eingeladen zum Ausklang am Pfarrheim Mettingen bei kühlen Getränken und Grillwurst. Eine gute Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.
Geschichte der "Großen Prozession"
Am 2. Sonntag im August, dem Sonntag vor dem Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel, findet in Mettingen die "Große Prozession" statt. Sie hat eine lange Tradition.
Wann genau sie eingerichtet wurde, ist nicht mehr bekannt. Sie geht entweder auf ein Gelübde aus der Pestzeit im 14. oder 15. Jahrhundert zurück oder auf eine Brandkatastrophe Anfang des 17. Jahrhunderts. Sicher ist aber, dass sie nach langer Unterbrechungszeit im Jahre 1817 wieder genehmigt wurde und zwar am Sonntag vor Mariä Geburt (8. September) und seither Jahr für Jahr gehalten wurde.
Mit bischöflicher Genehmigung wurde die Große Prozession in den August verlegt, damit die Kaufleute, die um diese Zeit ihre Familien besuchten, daran teilnehmen konnten. Deshalb wurde sie auch Tüöttenprisjoune genannt.
In den Jahren mit ungeraden Zahlen geht die Prozession durch Ambergen und Berentelg, bei den geraden Zahlen führt der Weg durch Muckhorst, Nordhausen und Nierenburg.
Wann genau sie eingerichtet wurde, ist nicht mehr bekannt. Sie geht entweder auf ein Gelübde aus der Pestzeit im 14. oder 15. Jahrhundert zurück oder auf eine Brandkatastrophe Anfang des 17. Jahrhunderts. Sicher ist aber, dass sie nach langer Unterbrechungszeit im Jahre 1817 wieder genehmigt wurde und zwar am Sonntag vor Mariä Geburt (8. September) und seither Jahr für Jahr gehalten wurde.
Mit bischöflicher Genehmigung wurde die Große Prozession in den August verlegt, damit die Kaufleute, die um diese Zeit ihre Familien besuchten, daran teilnehmen konnten. Deshalb wurde sie auch Tüöttenprisjoune genannt.
In den Jahren mit ungeraden Zahlen geht die Prozession durch Ambergen und Berentelg, bei den geraden Zahlen führt der Weg durch Muckhorst, Nordhausen und Nierenburg.





