„Könnte ein Hungertuch auch die Kirche in Mettingen bereichern?“
Von der Idee bis zur Entscheidung
Idee
Bis 2016 gab es in unserer Pfarrkirche St. Agatha kein eigenes Hungertuch.
Beim Weltgebetstag der Frauen 2014 in Schlickelde besuchte Pastor Timo Holtmann die St. Mariä-Himmelfahrt-Kirche und betrachtete dort das von engagierten Frauen kunstvoll gestickte Fastentuch. In diesem Moment reifte in ihm ein Gedanke:
„So ein Kunstwerk fehlt in der St.-Agatha-Kirche.“
Neben ihm saß Elisabeth Engelbert, erfahrene Klöpplerin unserer Gemeinde. Aus dieser Begegnung entstand die entscheidende Frage:
„Könnte ein Hungertuch auch die Kirche in Mettingen bereichern?“
Die Idee wuchs aus dem Wunsch, die renovierte und liebevoll ausgestaltete Kirche mit einem lebendigen Glaubenselement zu füllen. Das Hungertuch sollte nicht nur den Altarraum verhüllen, sondern die Herzen der Gemeinde berühren, zum Innehalten einladen und den Glauben in der Fastenzeit spürbar machen – auf dem Weg zu Ostern, dem Fest der Hoffnung und der Auferstehung.
Beim Weltgebetstag der Frauen 2014 in Schlickelde besuchte Pastor Timo Holtmann die St. Mariä-Himmelfahrt-Kirche und betrachtete dort das von engagierten Frauen kunstvoll gestickte Fastentuch. In diesem Moment reifte in ihm ein Gedanke:
„So ein Kunstwerk fehlt in der St.-Agatha-Kirche.“
Neben ihm saß Elisabeth Engelbert, erfahrene Klöpplerin unserer Gemeinde. Aus dieser Begegnung entstand die entscheidende Frage:
„Könnte ein Hungertuch auch die Kirche in Mettingen bereichern?“
Die Idee wuchs aus dem Wunsch, die renovierte und liebevoll ausgestaltete Kirche mit einem lebendigen Glaubenselement zu füllen. Das Hungertuch sollte nicht nur den Altarraum verhüllen, sondern die Herzen der Gemeinde berühren, zum Innehalten einladen und den Glauben in der Fastenzeit spürbar machen – auf dem Weg zu Ostern, dem Fest der Hoffnung und der Auferstehung.
Erkundung
Bevor die Entscheidung für ein eigenes Hungertuch in St. Agatha fiel, machten sich Pastor Timo Holtmann sowie Elisabeth Engelbert geb. Tenberg und Adelheid Dirksmeyer geb. Tenberg auf die Suche nach Inspirationen.
Sie besuchten Kirchen im Münsterland, in denen Fastentücher aufgehängt waren: die St. Laurentius- und St. Marienkirche in Warendorf, die Stiftskirche St. Bonifatius in Freckenhorst und die St. Magnus-Kirche in Everswinkel.
Mit wachem und achtsamem Blick betrachteten sie die Motive der Passion, die Wirkung der Tücher im Kirchenraum, ihre Größe und Gestaltung sowie die handwerkliche Umsetzung. Auch historische Vorlagen und moderne Impulse flossen in die Überlegungen ein.
Dabei wurde immer deutlicher: Ein Hungertuch ist nicht nur ein Kunstwerk. Es ist ein geistliches Werkzeug. Es begleitet die Gemeinde durch die Fastenzeit und öffnet den Blick für das Geheimnis von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi.
Sie besuchten Kirchen im Münsterland, in denen Fastentücher aufgehängt waren: die St. Laurentius- und St. Marienkirche in Warendorf, die Stiftskirche St. Bonifatius in Freckenhorst und die St. Magnus-Kirche in Everswinkel.
Mit wachem und achtsamem Blick betrachteten sie die Motive der Passion, die Wirkung der Tücher im Kirchenraum, ihre Größe und Gestaltung sowie die handwerkliche Umsetzung. Auch historische Vorlagen und moderne Impulse flossen in die Überlegungen ein.
Dabei wurde immer deutlicher: Ein Hungertuch ist nicht nur ein Kunstwerk. Es ist ein geistliches Werkzeug. Es begleitet die Gemeinde durch die Fastenzeit und öffnet den Blick für das Geheimnis von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi.
Entscheidung
Nach den Erkundungen war klar: St. Agatha braucht ihr eigenes Hungertuch. Die Kirche war renoviert, der Chorraum neu gestaltet, und die Gemeinde offen für neue Impulse des Glaubens. Die Begegnungen mit kunstvollen Fastentüchern und ihre spirituelle Kraft hatten überzeugt.
Nach reiflicher Überlegung fiel der Entschluss – klar und voller Freude:
„Wir gehen dieses Projekt an!“
Von diesem Moment an begann die sorgfältige Arbeit an Entwürfen, an der Auswahl der Motive und schließlich an der handwerklichen Umsetzung. Mit großer Geduld und Hingabe entwarfen und klöppelten Adelheid Dirksmeyer (geb. 1954) und Elisabeth Engelbert (geb. 1959) das neue Hungertuch.
Es entstand ein einzigartiges Werk aus Leinen und Klöppelspitze mit fünf zentralen Szenen: zwei Darstellungen der Passion, die Kreuzigung als Mittelbild und zwei Auferstehungsmotive.
Seit 2016 hängt das Hungertuch jedes Jahr in der Fastenzeit im Chorraum unserer Pfarrkirche. Es lädt ein zum Innehalten, zum stillen Gebet und zur bewussten Vorbereitung auf das Osterfest.
Nach den Erkundungen war klar: St. Agatha braucht ihr eigenes Hungertuch. Die Kirche war renoviert, der Chorraum neu gestaltet, und die Gemeinde offen für neue Impulse des Glaubens. Die Begegnungen mit kunstvollen Fastentüchern und ihre spirituelle Kraft hatten überzeugt.
Nach reiflicher Überlegung fiel der Entschluss – klar und voller Freude:
„Wir gehen dieses Projekt an!“
Von diesem Moment an begann die sorgfältige Arbeit an Entwürfen, an der Auswahl der Motive und schließlich an der handwerklichen Umsetzung. Mit großer Geduld und Hingabe entwarfen und klöppelten Adelheid Dirksmeyer (geb. 1954) und Elisabeth Engelbert (geb. 1959) das neue Hungertuch.
Es entstand ein einzigartiges Werk aus Leinen und Klöppelspitze mit fünf zentralen Szenen: zwei Darstellungen der Passion, die Kreuzigung als Mittelbild und zwei Auferstehungsmotive.
Seit 2016 hängt das Hungertuch jedes Jahr in der Fastenzeit im Chorraum unserer Pfarrkirche. Es lädt ein zum Innehalten, zum stillen Gebet und zur bewussten Vorbereitung auf das Osterfest.




