Festmesse am Sonntag, 8. Februar 2026
Am Sonntag, 8. Februar, feierte die Pfarrgemeinde in einem Festhochamt den Namenstag ihrer Pfarrpatronin, der heiligen Agatha, die am 5. Februar 251 in Sizilien als Märtyrerin starb. Fahnen- und Bannerabordnungen begleiteten Pastor Benedikt Ende, Lektorin und Messdiener in die festlich geschmückte Kirche.
In seiner Einführung erinnerte Pastor Ende an die Bedeutung des Namens Agatha – „die Gute“ – und stellte ihr Glaubenszeugnis auch im Martyrium unter Kaiser Decius heraus.
Musikalisch wurde die Festmesse vom Kirchenchor St. Agatha unter der Leitung von Melanie Ortmann gestaltet. Zur Tradition gehört die „Messe zu Ehren der Heiligen Agatha“ von Karl Kirch (1944). Seit über 50 Jahren begleitet Gerhard Baune diese Messe an der Truhen-Orgel – auch in diesem Jahr wieder mit großem Engagement. Weitere festliche Gesänge bereicherten den Gottesdienst.

Patronatsfest St. Agatha
In seiner Predigt betonte Pastor Ende die Gemeinschaft als Grundform des Glaubens. Ausgehend vom Evangelium über die Aussendung der Zwölf (Mk 6,7–13) machte er deutlich: Christsein ist keine Einzelaufgabe, sondern geschieht in und aus der Gemeinde.
Glaube braucht persönliche Entscheidung, schenkt aber zugleich Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und geteilte Hoffnung. Er ermutigte die Gemeinde, diese Gemeinschaft aktiv mitzugestalten und wertzuschätzen.
Nach dem Gottesdienst wurden gesegnete Agatha-Kerzen und Agatha-Brot verteilt – auch zur Weitergabe an Familienmitglieder und an Menschen, die nicht am Festgottesdienst teilnehmen konnten.
Zum anschließenden Frühschoppen in gemütlicher Runde trafen sich dann auf Einladung von Pastor Ende zahlreiche Gemeindemitglieder im „Tüötten-Houk“.
Glaube braucht persönliche Entscheidung, schenkt aber zugleich Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und geteilte Hoffnung. Er ermutigte die Gemeinde, diese Gemeinschaft aktiv mitzugestalten und wertzuschätzen.
Nach dem Gottesdienst wurden gesegnete Agatha-Kerzen und Agatha-Brot verteilt – auch zur Weitergabe an Familienmitglieder und an Menschen, die nicht am Festgottesdienst teilnehmen konnten.
Zum anschließenden Frühschoppen in gemütlicher Runde trafen sich dann auf Einladung von Pastor Ende zahlreiche Gemeindemitglieder im „Tüötten-Houk“.

GEBET
Heilige Agatha, wir wissen nur wenig von dir. In den vergangenen 12 Monaten haben wir deinen 1800. Geburtstag und deinen 1775. Todestag begangen.
Aber auf exakte Daten kommt es auch gar nicht an. Die Menschen vertrauen dir bis heute. Mögen sich auch viele Legenden gebildet haben, so weisen diese doch alle auf deine Güte und Hilfsbereitschaft hin, was der Bedeutung deines Namens entspricht.
Gut möchten auch wir sein, mit wachen Augen die Nöte um uns herum erkennen und kurz entschlossen handeln. Auf deine fürbittende Unterstützung verlassen wir uns.
Dank sei dir, heilige Agatha.
Sabine Bruß, in: Liturgie Konkret, 02/2011
Aber auf exakte Daten kommt es auch gar nicht an. Die Menschen vertrauen dir bis heute. Mögen sich auch viele Legenden gebildet haben, so weisen diese doch alle auf deine Güte und Hilfsbereitschaft hin, was der Bedeutung deines Namens entspricht.
Gut möchten auch wir sein, mit wachen Augen die Nöte um uns herum erkennen und kurz entschlossen handeln. Auf deine fürbittende Unterstützung verlassen wir uns.
Dank sei dir, heilige Agatha.
Sabine Bruß, in: Liturgie Konkret, 02/2011

Agatha-Ausstellung in Alverskirchen
Auch die Kirche in Alverskirchen bei Everswinkel trägt ihren Namen.
Dort ehrte der Verein „Freunde der Schatzkammer St. Agatha Alverskirchen e.V.“ die Hl. Agatha mit einer besonderen Ausstellung vom 18. Januar – 8. Februar 2026.
Die Agatha-Statue und der Agatha-Reliquienschrein aus unserer Kirche waren dort als Leihgabe vertreten.
Dort ehrte der Verein „Freunde der Schatzkammer St. Agatha Alverskirchen e.V.“ die Hl. Agatha mit einer besonderen Ausstellung vom 18. Januar – 8. Februar 2026.
Die Agatha-Statue und der Agatha-Reliquienschrein aus unserer Kirche waren dort als Leihgabe vertreten.




