Fastenimpuls 2026
Als Anregung zum Innehalten, Nachdenken oder Beten
Aschermittwoch
1. FASTENWOCHE
Ein Sandmann im Stundenglas
Vor einiger Zeit habe ich eine interessante Karikatur gesehen: eine riesige Sanduhr, ein Stundenglas. Im oberen Glaskolben der Sand, die vielen feinen Körnchen, die durch die enge Öffnung nach unten rieseln wollen. –
Aber das möchte ein kleiner Mann verhindern, der im unteren Glaskolben steht und mit seinem Zeigefinger versucht, das winzige Loch zu verstopfen. – Bei genauem Hinsehen entdeckt man, dass der Mann genauso gezeichnet ist wie der Sand – nichts als unzählige kleine Pünktchen.
Ich muss bei dem Bild sofort an den Aschermittwoch denken. An diesem Tag wird uns (nicht nur in der Liturgie) wieder einmal drastisch vor Augen gestellt, dass unsere Zeit verrinnt wie der Sand im Stundenglas und dass alle unsere Versuche, die Zeit anzuhalten, erfolglos bleiben. –
Irgendwann wird der Zeigefinger des Mannes an der Sanduhr ermüden. Es hilft nichts: Wir müssen uns unserer Endlichkeit, unserer Vergänglichkeit stellen. Wir müssen akzeptieren, dass der Vorrat unserer Minuten, Stunden und Jahre begrenzt ist.
Und dass der Mann im Stundenglas genauso gezeichnet ist wie die Sandkörnchen, illustriert eindrucksvoll den Satz, mit dem uns das Aschkreuz auf die Stirn gestreut wird: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst!“ – Vergiss nicht, wie kurzlebig Macht und Ruhm sind; wie wenig du festhalten kannst von dem, was dir so wichtig und unverzichtbar erscheint.
Je bewusster wir uns mit unserer Sterblichkeit und Vergänglichkeit auseinandersetzen, desto wichtiger wird für uns die Frage:
Wie gestalten wir die Zeit, die uns geschenkt wird?
Was ist wertvoll?
Was gibt unserem Leben ein Profil?
Die Botschaft Jesu kann uns auf diese Frage heute und in den kommenden Wochen der Fastenzeit einige Antworten geben.
Wolfgang Raible in: Die Botschaft heute 12/2019, Seite 514
Aber das möchte ein kleiner Mann verhindern, der im unteren Glaskolben steht und mit seinem Zeigefinger versucht, das winzige Loch zu verstopfen. – Bei genauem Hinsehen entdeckt man, dass der Mann genauso gezeichnet ist wie der Sand – nichts als unzählige kleine Pünktchen.
Ich muss bei dem Bild sofort an den Aschermittwoch denken. An diesem Tag wird uns (nicht nur in der Liturgie) wieder einmal drastisch vor Augen gestellt, dass unsere Zeit verrinnt wie der Sand im Stundenglas und dass alle unsere Versuche, die Zeit anzuhalten, erfolglos bleiben. –
Irgendwann wird der Zeigefinger des Mannes an der Sanduhr ermüden. Es hilft nichts: Wir müssen uns unserer Endlichkeit, unserer Vergänglichkeit stellen. Wir müssen akzeptieren, dass der Vorrat unserer Minuten, Stunden und Jahre begrenzt ist.
Und dass der Mann im Stundenglas genauso gezeichnet ist wie die Sandkörnchen, illustriert eindrucksvoll den Satz, mit dem uns das Aschkreuz auf die Stirn gestreut wird: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst!“ – Vergiss nicht, wie kurzlebig Macht und Ruhm sind; wie wenig du festhalten kannst von dem, was dir so wichtig und unverzichtbar erscheint.
Je bewusster wir uns mit unserer Sterblichkeit und Vergänglichkeit auseinandersetzen, desto wichtiger wird für uns die Frage:
Wie gestalten wir die Zeit, die uns geschenkt wird?
Was ist wertvoll?
Was gibt unserem Leben ein Profil?
Die Botschaft Jesu kann uns auf diese Frage heute und in den kommenden Wochen der Fastenzeit einige Antworten geben.
Wolfgang Raible in: Die Botschaft heute 12/2019, Seite 514

Fastenimpuls online
vom 18.02. bis 05.04.2026
An dieser Stelle erhalten Sie in der Fastenzeit jeden Mittwochmorgen und in der Karwoche am Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern einen kurzen geistlichen Impuls über unsere St.-Agatha-App.
Die St. Agatha App
An dieser Stelle erhalten Sie in der Fastenzeit jeden Mittwochmorgen und in der Karwoche am Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern einen kurzen geistlichen Impuls über unsere St.-Agatha-App.
Die Gedanken laden dazu ein, im Alltag einen Moment innezuhalten, nachzuspüren oder zu beten – ganz flexibel und passend zum eigenen Tagesrhythmus.
Die 40 Tage von Aschermittwoch bis Ostern sind eine besondere Zeit, um Gewohntes zu hinterfragen, neue Perspektiven zu entdecken und dem eigenen Glauben neu Raum zu geben.
Wenn Sie den Fastenimpuls erhalten möchten, aktivieren Sie einfach in den Push-Einstellungen der App die Rubrik „Fastenimpuls“.





