
Der Weihnachtsbaum
Getrennt von der Wurzel, ohne Verbindung zur Quelle,
steht er nun im Zimmer an besonderer Stelle.
Noch ist er frisch und noch voller Saft.
Er scheint voller Leben, voll Frische und Kraft.
Ein Zeichen für Hoffnung, für Licht in der Welt
und doch schon fast tot, weil die Wurzel ihm fehlt.
So wird er zum Gleichnis für den Zustand der Welt,
die ohne Verbindung zu Gott ins Chaos verfällt.
Noch scheint sie zu leben, noch reicht ihre Kraft,
um den Eindruck zu erwecken, dass der Mensch es schon schafft.
Der Mensch will herrschen und retten und bleibt dennoch nur Gast,
saniert und kuriert, statt an der Wurzel, am Ast.
Geschmückt wie der Baum, verschönt und verziert.
Das Geschöpf ohne Schöpfer ist erschöpft und frustriert.
Verbindung zur Wurzel ist nötiger als je zuvor.
Es stirbt und geht ein, was seinen Ursprung verlor.
Der Baum, Joachim Krebs, 2005
www.christliche-gedichte.de
Am Ende des Jahres mit seinen vielen täglichen Herausforderungen und Konfliktherden sowie den größeren Krisen in Politik und Gesellschaft macht uns das Weihnachtsfest erneut deutlich, was unser Leben wirklich trägt und wo unsere eigentliche Wurzel liegt.
Das gesamte Pastoralteam von St. Agatha Mettingen, St. Margaretha Westerkappeln und St. Dionysius Recke sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen Ihnen ein Weihnachtsfest, das Ihnen Zuversicht schenkt.
Wir danken Ihnen für die gute Zusammenarbeit sowie Weggemeinschaft in diesem Jahr und wünschen ein gesegnetes, neues Jahr 2026.
Das gesamte Pastoralteam von St. Agatha Mettingen, St. Margaretha Westerkappeln und St. Dionysius Recke sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen Ihnen ein Weihnachtsfest, das Ihnen Zuversicht schenkt.
Wir danken Ihnen für die gute Zusammenarbeit sowie Weggemeinschaft in diesem Jahr und wünschen ein gesegnetes, neues Jahr 2026.



