Barbara-Messe in Mettingen: 30 Jahre gelebte Tradition
2. Adventssonntag, 7. Dezember 2025
Dankmesse verbindet Generationen
und rückt Solidarität und Gemeinschaft in den Mittelpunkt
und rückt Solidarität und Gemeinschaft in den Mittelpunkt
Foto: Heinrich Weßling
Die Barbara-Messe hat in Mettingen eine lange und lebendige Tradition. Seit nunmehr 30 Jahren wird sie – mit einer zweijährigen coronabedingten Unterbrechung – in der St.-Agatha-Kirche Mettingen gefeiert. Auch in diesem Jahr füllten zahlreiche Besucherinnen und Besucher das Gotteshaus bis auf den letzten Platz. Dass diese Feier weiterhin Bestand hat, ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Verbundenheit mit dem Steinkohlebergbau auch nach dessen Ende in Ibbenbüren und Mettingen im Dezember 2018 fortgeführt wird.
Am Sonntag, dem 7. Dezember, wurde die Festmesse zu Ehren der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, gefeiert. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte der Vorsitzende der KAB Mettingen, Herr Dieter Hast, Kreisdechant Dr. Ludger Kaulig, Leitender Pfarrer von St. Nikomedes in Steinfurt-Borghorst, sowie Pastor Benedikt Ende und Diakon Markus Mäurer, alle Ehrengäste und Besucherinnen und Besucher.
Für die feierliche musikalische Gestaltung sorgte der Musikverein „Glückauf“ Anthrazit Ibbenbüren e.V. mit seinem Sinfonieorchester unter der Leitung von Christopher Wasmuth, dem Blasorchester unter Leitung von Julian Teltenkötter sowie dem Steigerchor unter Leitung von Wolfgang Lange. Kyrie, Sanctus und Agnus Dei erklangen aus der „Messe Nr. 5 in C“ von Charles Gounod. Zur Gabenbereitung sang die Sopranistin Helen Katja Rothfuß mit Orgelbegleitung, während zur Kommunion das Sinfonieorchester das „Andante – Allegro – Lentamente“ aus dem Concerto grosso F-Dur op. 3 von Georg Friedrich Händel darbot. Die Predigt hielt Pastor Dr. Kaulig.
Vor dem Schlusssegen dankte Herr Hast allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses stimmungsvollen Gottesdienstes beigetragen hatten, und sprach den Wunsch aus, die Barbara-Messe noch viele Jahre feiern zu können. Im Anschluss setzten die ehemaligen Bergleute und ihre Gäste die Feier im Pfarrheim Mettingen fort – mit einem geselligen Umtrunk, einigen gemeinsamen Gesängen und der traditionellen Erbsensuppe.
Am Sonntag, dem 7. Dezember, wurde die Festmesse zu Ehren der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, gefeiert. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte der Vorsitzende der KAB Mettingen, Herr Dieter Hast, Kreisdechant Dr. Ludger Kaulig, Leitender Pfarrer von St. Nikomedes in Steinfurt-Borghorst, sowie Pastor Benedikt Ende und Diakon Markus Mäurer, alle Ehrengäste und Besucherinnen und Besucher.
Für die feierliche musikalische Gestaltung sorgte der Musikverein „Glückauf“ Anthrazit Ibbenbüren e.V. mit seinem Sinfonieorchester unter der Leitung von Christopher Wasmuth, dem Blasorchester unter Leitung von Julian Teltenkötter sowie dem Steigerchor unter Leitung von Wolfgang Lange. Kyrie, Sanctus und Agnus Dei erklangen aus der „Messe Nr. 5 in C“ von Charles Gounod. Zur Gabenbereitung sang die Sopranistin Helen Katja Rothfuß mit Orgelbegleitung, während zur Kommunion das Sinfonieorchester das „Andante – Allegro – Lentamente“ aus dem Concerto grosso F-Dur op. 3 von Georg Friedrich Händel darbot. Die Predigt hielt Pastor Dr. Kaulig.
Vor dem Schlusssegen dankte Herr Hast allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses stimmungsvollen Gottesdienstes beigetragen hatten, und sprach den Wunsch aus, die Barbara-Messe noch viele Jahre feiern zu können. Im Anschluss setzten die ehemaligen Bergleute und ihre Gäste die Feier im Pfarrheim Mettingen fort – mit einem geselligen Umtrunk, einigen gemeinsamen Gesängen und der traditionellen Erbsensuppe.

Wie sich die Knospen des Barbarazweiges bis Weihnachten öffnen, so soll sich auch der Mensch dem kommenden Licht auftun.
Johann Georg Fischer (1816-1897)
Johann Georg Fischer (1816-1897)
Die Heilige Barbara
Die heilige Barbara von Nikomedien lebte im 3. Jahrhundert in der Region der heutigen türkischen Stadt Izmit. Der Legende nach ließ sie sich gegen den Willen ihres Vaters taufen und bekannte sich zum christlichen Glauben. Auf der Flucht vor ihrem erzürnten Vater öffnete sich ihr auf wundersame Weise ein Felsspalt, in dem sie Zuflucht fand. Doch Barbara wurde entdeckt, verurteilt und schließlich von ihrem eigenen Vater hingerichtet. Der Überlieferung zufolge traf diesen unmittelbar nach der Tat ein Blitzschlag.
Die Erzählung von Barbaras Rettung in einem Felsspalt begründet die besondere Verehrung der Bergleute, die darin eine Verbindung zur Welt unter Tage sehen. Auch ein Turm gehört zu ihren typischen Attributen.
In der christlichen Ikonographie wird Barbara häufig mit einem Kelch dargestellt, der an ihre Konversion zum Christentum in heidnischer Zeit erinnert.
Bedeutung der Barbara-Zweige: Als Barbara in den Kerker gezerrt wurde, verfing sich ein Kirschenzweig in ihrem Kleid. Mit etwas Wasser aus ihrer Trinkschale habe die spätere Heilige ihn benetzt und am Tage ihrer Hinrichtung öffneten sich die Blüten, so die Sage. Deshalb werden diese Zweige Barbarazweige genannt.
Anfang Dezember Barbarazweige schneiden
Wer zu Weihnachten ein Blütenwunder erleben möchte, sollte zum Barbaratag am 4. Dezember im Garten ein paar Zweige vom Kirschbaum schneiden und in eine Vase stellen. Mit guter Pflege blühen die Zweige dann genau am Weihnachtsmorgen.
Die heilige Barbara von Nikomedien lebte im 3. Jahrhundert in der Region der heutigen türkischen Stadt Izmit. Der Legende nach ließ sie sich gegen den Willen ihres Vaters taufen und bekannte sich zum christlichen Glauben. Auf der Flucht vor ihrem erzürnten Vater öffnete sich ihr auf wundersame Weise ein Felsspalt, in dem sie Zuflucht fand. Doch Barbara wurde entdeckt, verurteilt und schließlich von ihrem eigenen Vater hingerichtet. Der Überlieferung zufolge traf diesen unmittelbar nach der Tat ein Blitzschlag.
Die Erzählung von Barbaras Rettung in einem Felsspalt begründet die besondere Verehrung der Bergleute, die darin eine Verbindung zur Welt unter Tage sehen. Auch ein Turm gehört zu ihren typischen Attributen.
In der christlichen Ikonographie wird Barbara häufig mit einem Kelch dargestellt, der an ihre Konversion zum Christentum in heidnischer Zeit erinnert.
Bedeutung der Barbara-Zweige: Als Barbara in den Kerker gezerrt wurde, verfing sich ein Kirschenzweig in ihrem Kleid. Mit etwas Wasser aus ihrer Trinkschale habe die spätere Heilige ihn benetzt und am Tage ihrer Hinrichtung öffneten sich die Blüten, so die Sage. Deshalb werden diese Zweige Barbarazweige genannt.
Anfang Dezember Barbarazweige schneiden
Wer zu Weihnachten ein Blütenwunder erleben möchte, sollte zum Barbaratag am 4. Dezember im Garten ein paar Zweige vom Kirschbaum schneiden und in eine Vase stellen. Mit guter Pflege blühen die Zweige dann genau am Weihnachtsmorgen.
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Fotos: Heinrich Weßling



