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Pastoraler Raum Mettingen Bistum Münster

Leitfaden für einen kleinen Gottesdienst zu Hause

Leitfaden für einen kleinen Gottesdienst zu Hause

Die folgenden Punkte geben Ihnen eine Hilfestellung – in Zeiten von „Corona“ –
einen kleinen Gottesdienst zu Hause selbst zu feiern (z.B. sonntags).

Es wäre gut, dazu eine Kerze, ein Kreuz oder ein Christusbild aufzustellen, vielleicht auch ein paar Blumen aus dem Garten.

Still werden

Beginn mit dem Kreuzzeichen
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Lied: Gotteslob (z.B. Osterlied) oder Musik einspielen (CD)

Gewissenserforschung
Öffne Dein Herz. Christus ist da!
Bitte Gott um Vergebung.
Verzeihe allen Menschen, die Dir Unrecht getan haben.

Dann begrüße Christus:
Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner.
Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner.
Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner.

Gebet (frei formuliert / oder im Herzen)
Sprich mit Gott wie zu einem guten Vater, einer guten Mutter, einem guten Freund.
Sprich mit Gott wie zu einem guten Vater, einer guten Mutter, einem guten Freund.
15. Sonntag im Jahreskreis (A) (12.07.2026)

Evangelium nach Matthäus (Mt 13,1-23)

An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich. Und alle Menschen standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil aber fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre! Da traten die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete ihnen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht hören und nicht verstehen. An ihnen erfüllt sich das Prophetenwort Jesájas: Hören sollt ihr, hören und doch nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen und doch nicht einsehen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden. Mit ihren Ohren hören sie schwer und ihre Augen verschließen sie, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören und mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen und sich bekehren und ich sie heile. Eure Augen aber sind selig, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie hören. Denn, amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. Ihr also, hört, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Zu jedem Menschen, der das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; bei diesem ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt; er hat aber keine Wurzeln, sondern ist unbeständig; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er sofort zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört, und die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum ersticken es und es bleibt ohne Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt Frucht – hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.
 

Kurze Stille.

Denke darüber nach, was will Gott mir damit sagen,
was ist seine Frohe Botschaft für mich,
denn unsere Heilige Schrift ist nicht in erster Linie ein Geschichtsbuch,
sondern (d)ein Lebens- und Weisheitsbuch,
für Dich im Hier und Jetzt!
Setze Deinen eigenen Namen ein für die Person mit der Jesus Christus spricht
(für Maria, Petrus …) und lies den Text aufs Neue!
Gott spricht mit Dir, er meint Dich!

Lied: Gotteslob oder CD

Fürbitten
Was liegt Dir auf dem Herzen, worum möchtest Du Gott bitten.

Danksagung
Wofür möchte ich Gott Dank sagen.
Alle Geschenke und Wunder dieser Welt sind nicht selbstverständlich!
(Merken wir in dieser Zeit besonders!)

Vater unser
Es enthält alles, was wir zum Leben brauchen, ein wunderbares Gebet – von Christus selbst:

„Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.“

Segen
Erbitte Gottes Segen für Dich und Deine Lieben, für alle Menschen in dieser schwierigen Zeit!

„Und so segne uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.“

Lied: Gotteslob oder CD