Leitfaden für einen kleinen Gottesdienst zu Hause
Die folgenden Punkte geben Ihnen eine Hilfestellung – in Zeiten von „Corona“ –
einen kleinen Gottesdienst zu Hause selbst zu feiern (z.B. sonntags).
Es wäre gut, dazu eine Kerze, ein Kreuz oder ein Christusbild aufzustellen, vielleicht auch ein paar Blumen aus dem Garten.
Still werden
Beginn mit dem Kreuzzeichen
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“
Lied: Gotteslob (z.B. Osterlied) oder Musik einspielen (CD)
Gewissenserforschung
Öffne Dein Herz. Christus ist da!
Bitte Gott um Vergebung.
Verzeihe allen Menschen, die Dir Unrecht getan haben.
Dann begrüße Christus:
Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner.
Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner.
Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner.
Gebet (frei formuliert / oder im Herzen)
Sprich mit Gott wie zu einem guten Vater, einer guten Mutter, einem guten Freund.
Sprich mit Gott wie zu einem guten Vater, einer guten Mutter, einem guten Freund.
Leitfaden für einen kleinen Gottesdienst zu Hause

Palmsonntag (A) (29.03.2026)
E = Evangelist, † Worte Jesu, S = Worte sonstiger Personen
Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Matthäus (Mt 27, 11–54)
Das Verhör vor Pilatus
E Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser:
S Bist du der König der Juden?
E Jesus antwortete:
† Du sagst es.
E Als aber die Hohepriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort.
Da sagte Pilatus zu ihm:
S Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen?
E Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, sodass der Statthalter sehr verwundert war.
Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den das Volk verlangte.
Damals war gerade ein berüchtigter Mann namens Bárabbas im Gefängnis.
Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war:
S Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Bárabbas oder Jesus, den man den Christus nennt?
E Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte.
Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen:
S Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten!
Ich habe heute seinetwegen im Traum viel gelitten.
E Inzwischen überredeten die Hohepriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Bárabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen.
Der Statthalter fragte sie:
S Wen von beiden soll ich freilassen?
E Sie riefen:
S Bárabbas!
E Pilatus sagte zu ihnen:
S Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Christus nennt?
E Da antworteten sie alle:
S Ans Kreuz mit ihm!
E Er erwiderte:
S Was für ein Verbrechen hat er denn begangen?
E Sie aber schrien noch lauter:
S Ans Kreuz mit ihm!
E Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte:
S Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!
E Da rief das ganze Volk:
S Sein Blut – über uns und unsere Kinder!
E Darauf ließ er Bárabbas frei, Jesus aber ließ er geißeln und lieferte ihn aus zur Kreuzigung.
Die Verspottung Jesu durch die römischen Soldaten
E Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätórium und versammelten die ganze Kohórte um ihn. Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen:
S Sei gegrüßt, König der Juden!
E Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen damit auf seinen Kopf. Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an. Kreuzweg und Kreuzigung
Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen. Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Kyréne namens Simon; ihn zwangen sie, sein Kreuz zu tragen. So kamen sie an den Ort, der Gólgota genannt wird, das heißt Schädelhöhe. Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken. Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider, indem sie das Los über sie warfen. Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn dort. Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden. Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links. Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen:
S Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, rette dich selbst und steig herab vom Kreuz!
E Ebenso verhöhnten ihn auch die Hohepriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten und sagten:
S Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist doch der König von Israel! Er soll jetzt vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben. Er hat auf Gott vertraut, der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn.
E Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden.
Der Tod Jesu
E Von der sechsten Stunde an war Finsternis über dem ganzen Land bis zur neunten Stunde. Um die neunte Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme:
† Eli, Eli, lema sabachtáni?,
E das heißt:
† Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
E Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten:
S Er ruft nach Elíja.
E Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf ein Rohr und gab Jesus zu trinken.
Die anderen aber sagten:
S Lass, wir wollen sehen, ob Elíja kommt und ihm hilft.
E Jesus aber schrie noch einmal mit lauter Stimme. Dann hauchte er den Geist aus.
E Und siehe, der Vorhang riss im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte und die Felsen spalteten sich. Die Gräber öffneten sich und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt. Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten:
S Wahrhaftig, Gottes Sohn war dieser!
Kurze Stille.
Denke darüber nach, was will Gott mir damit sagen,
was ist seine Frohe Botschaft für mich,
denn unsere Heilige Schrift ist nicht in erster Linie ein Geschichtsbuch,
sondern (d)ein Lebens- und Weisheitsbuch,
für Dich im Hier und Jetzt!
Setze Deinen eigenen Namen ein für die Person mit der Jesus Christus spricht
(für Maria, Petrus …) und lies den Text aufs Neue!
Gott spricht mit Dir, er meint Dich!
Lied: Gotteslob oder CD
Fürbitten
Was liegt Dir auf dem Herzen, worum möchtest Du Gott bitten.
Danksagung
Wofür möchte ich Gott Dank sagen.
Alle Geschenke und Wunder dieser Welt sind nicht selbstverständlich!
(Merken wir in dieser Zeit besonders!)
Vater unser
Es enthält alles, was wir zum Leben brauchen, ein wunderbares Gebet – von Christus selbst:
„Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.“
Segen
Erbitte Gottes Segen für Dich und Deine Lieben, für alle Menschen in dieser schwierigen Zeit!
„Und so segne uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.“
Lied: Gotteslob oder CD
E = Evangelist, † Worte Jesu, S = Worte sonstiger Personen
Das Leiden unseres Herrn Jesus Christus nach Matthäus (Mt 27, 11–54)
Das Verhör vor Pilatus
E Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser:
S Bist du der König der Juden?
E Jesus antwortete:
† Du sagst es.
E Als aber die Hohepriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort.
Da sagte Pilatus zu ihm:
S Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen?
E Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, sodass der Statthalter sehr verwundert war.
Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den das Volk verlangte.
Damals war gerade ein berüchtigter Mann namens Bárabbas im Gefängnis.
Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war:
S Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Bárabbas oder Jesus, den man den Christus nennt?
E Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte.
Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen:
S Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten!
Ich habe heute seinetwegen im Traum viel gelitten.
E Inzwischen überredeten die Hohepriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Bárabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen.
Der Statthalter fragte sie:
S Wen von beiden soll ich freilassen?
E Sie riefen:
S Bárabbas!
E Pilatus sagte zu ihnen:
S Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Christus nennt?
E Da antworteten sie alle:
S Ans Kreuz mit ihm!
E Er erwiderte:
S Was für ein Verbrechen hat er denn begangen?
E Sie aber schrien noch lauter:
S Ans Kreuz mit ihm!
E Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte:
S Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!
E Da rief das ganze Volk:
S Sein Blut – über uns und unsere Kinder!
E Darauf ließ er Bárabbas frei, Jesus aber ließ er geißeln und lieferte ihn aus zur Kreuzigung.
Die Verspottung Jesu durch die römischen Soldaten
E Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätórium und versammelten die ganze Kohórte um ihn. Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen:
S Sei gegrüßt, König der Juden!
E Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen damit auf seinen Kopf. Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an. Kreuzweg und Kreuzigung
Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen. Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Kyréne namens Simon; ihn zwangen sie, sein Kreuz zu tragen. So kamen sie an den Ort, der Gólgota genannt wird, das heißt Schädelhöhe. Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken. Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider, indem sie das Los über sie warfen. Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn dort. Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden. Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links. Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen:
S Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, rette dich selbst und steig herab vom Kreuz!
E Ebenso verhöhnten ihn auch die Hohepriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten und sagten:
S Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist doch der König von Israel! Er soll jetzt vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben. Er hat auf Gott vertraut, der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn.
E Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden.
Der Tod Jesu
E Von der sechsten Stunde an war Finsternis über dem ganzen Land bis zur neunten Stunde. Um die neunte Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme:
† Eli, Eli, lema sabachtáni?,
E das heißt:
† Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
E Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten:
S Er ruft nach Elíja.
E Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf ein Rohr und gab Jesus zu trinken.
Die anderen aber sagten:
S Lass, wir wollen sehen, ob Elíja kommt und ihm hilft.
E Jesus aber schrie noch einmal mit lauter Stimme. Dann hauchte er den Geist aus.
E Und siehe, der Vorhang riss im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte und die Felsen spalteten sich. Die Gräber öffneten sich und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt. Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen. Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten:
S Wahrhaftig, Gottes Sohn war dieser!
Kurze Stille.
Denke darüber nach, was will Gott mir damit sagen,
was ist seine Frohe Botschaft für mich,
denn unsere Heilige Schrift ist nicht in erster Linie ein Geschichtsbuch,
sondern (d)ein Lebens- und Weisheitsbuch,
für Dich im Hier und Jetzt!
Setze Deinen eigenen Namen ein für die Person mit der Jesus Christus spricht
(für Maria, Petrus …) und lies den Text aufs Neue!
Gott spricht mit Dir, er meint Dich!
Lied: Gotteslob oder CD
Fürbitten
Was liegt Dir auf dem Herzen, worum möchtest Du Gott bitten.
Danksagung
Wofür möchte ich Gott Dank sagen.
Alle Geschenke und Wunder dieser Welt sind nicht selbstverständlich!
(Merken wir in dieser Zeit besonders!)
Vater unser
Es enthält alles, was wir zum Leben brauchen, ein wunderbares Gebet – von Christus selbst:
„Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.“
Segen
Erbitte Gottes Segen für Dich und Deine Lieben, für alle Menschen in dieser schwierigen Zeit!
„Und so segne uns Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.“
Lied: Gotteslob oder CD




