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Bistum Münster
Seit 30 Jahren:

Gemeindewallfahrt nach Telgte

am 3. Oktober 2022

„Himmel und Erde berühren“,
so lautet das diesjährige Motto der Telgter Wallfahrt für alle Pilger die sich 2022 auf den Weg in das beschauliche münsterländische Städtchen machen.

So auch die Pilger von St. Agatha, die sich auch in diesem Jahr wieder traditionell am Nationalfeiertag, dem 3. Oktober auf ihre Gemeindewallfahrt begeben, nachdem die Corona-Pandemie dies wieder zulässt. Erstmalig dabei sind dieses Mal auch Wallfahrer aus St. Margaretha Westerkappeln.

Und auch das Wetter spielt, wie auch in den meisten vorherigen Wallfahrten wieder hervorragend mit. Um 7 Uhr in der Morgendämmerung treffen die Schlickelder Radpilger an der Agatha-Kirche ein und starten mit den übrigen Radlern vom Pfarrheim aus durch das Köllbachtal. Weitere Radfahrer erwarten die ankommende Pilgergruppe an der ersten Station am Richardweg in der Nordschachtsiedlung, wo auch die Gebets- und Liedtexte verteilt werden. Pastoralreferentin Irmgard Heidemann hat eigens für diesen Tag ein kleines Gebetsheft mit ansprechenden Texten zusammengestellt. Zweite Gebetsstation ist auch diesmal wieder an einem Bildstock an der Alstedder Straße.
Über Laggenbeck führt die Tour durch das schöne Bocketal, wo es traditionell eine kurze „Bömskes“-Pause gibt. 

Ebenso traditionell hält auch die Sonne ihren herbstlichen Zeitplan ein. Auch an diesem Morgen lugt sie das erste Mal durch den aufsteigenden Nebel über die landwirtschaftlich geprägten Niederungen zwischen Brochterbeck und Ladbergen.
Das Pfarrheim in Ladbergen ist nächster Anfahrtspunkt für die Radpilger. Hier ist Halbzeit und es wird das mitgebrachte Frühstück eingenommen, bevor es wieder auf den Sattel Richtung Ostbevern und weiter zum Zielort Telgte geht. 
Die letzte längere Etappe muss dieses Mal mit einer halbstündigen Zwangspause unterbrochen werden: vor einer langen Querstraße Richtung Münster gibt es diesmal eine Vollsperrung zu Gunsten des immer am Nationalfeiertag stattfindenden Münsterland-Radrennens. Die Rennradfahrer haben es naturgemäß eiliger und wollen nicht aufgehalten werden…
Statt der sonst üblichen Kreuzes-Station im Wald vor Ostbevern findet die nächste Gebetsstation nun aus zeitlichen Gründen vor dem Kloster der Franziskanerschwestern am Rochus-Hospital statt, dem ersten Zielort in Telgte. Die Großküche des Hospitals erwartet die Mettinger Pilger auch dieses Mal wieder mit einem schmackhaften Mittagessen.
Wohl gestärkt steuert die Radpilgergruppe nun den Busparkplatz am Emstor an. Dort werden die Fahrräder zum Rücktransport verladen und man trifft sich zeitlich abgestimmt mit den Buspilgern aus Mettingen, Schlickelde und Westerkappeln, die um 12.00 Uhr in Mettingen gestartet sind.
Inzwischen begeben sich die insgesamt 41 Bus- und Radpilger aus Mettingen auf den Wanderweg an der Ems entlang zum Park mit dem großen Kreuzweg des Bildhauers Heinrich Gerhard Bücker. An den einzelnen Stationen des Kreuzweges unterstützen Ansgar Lefert und Werner Bühren als Lektoren die impulsgebende Pastoralreferentin Irmgard Heidemann.
In der Stadt warten unterdessen duftender Kaffee und hauseigener Kuchen im Gasthaus Seiling auf die Pilgernden. Bis zum Gottesdienst um 17.00 Uhr gibt es noch reichlich Gelegenheit, der Muttergottes in der Gnadenkapelle einen Besuch abzustatten oder die Telgter Altstadt zu erkunden. In diesem Jahr hat Pastoralreferentin Irmgard Heidemann einen Gottesdienst mit eindrucksvoller Predigt vorbereitet.

​Wie auch schon zuvor auf den Stationen der Radwallfahrt, sowie beim Kreuzweg werden als Fürbitten auch die vielen Anliegen verlesen, die in den letzten Wochen in den bereitgestellten Rucksäcken der Kirchen und Kapelle in Mettingen, Schlickelde, Westerkappeln, Wersen und Lotte gesammelt wurden.

Irmgard Heidemann bedankt sich zum Schluss des Gottesdienstes bei allen Pilgern, die sich in diesen Zeiten des Krieges und der Unsicherheit auf den Weg gemacht haben, um für den Frieden und für die Anliegen der Menschen in unseren Gemeinden zu beten.
Ein besonderes Geschenk mit einem herzlichen Dank wird Reinhard Veerkamp überreicht, der mittlerweile seit 30 Jahren die Gemeindewallfahrt in dieser Form organisiert und die Vorbereitung nun in andere Hände legen möchte. 
Rucksackaktion:

"Wir nehmen Ihre Anliegen mit"
Personen, die nicht an der Wallfahrt teilnehmen konnten, hatten die Möglichkeit, ihre Anliegen schriftlich in einem Rucksack zu hinterlegen.
Die Anliegen wurden stellvertretend von den Radpilgern zur Schmerzhaften Muttergottes in Telgte getragen.
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