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Bistum Münster

Hubertus-Messe in der St.-Agatha-Kirche

Kräftige Hörnerklänge waren am Sonntag, 6. November in der gut besetzten St. Agatha-Kirche zu hören. Die Stufen des Altares waren herbstlich geschmückt mit Attributen aus der Natur und einem Hirschgeweih. Die Pfarrgemeinde hatte eingeladen zur Hubertus-Messe, gestaltet von der Parforcehorngruppe Bockraden und Artur Jurczyk an der Orgel.

Zusammen mit Diakon Markus Mäurer begrüßte Pastor Benedikt K. Ende die Gottesdienstbesucher, besonders die Jägerinnen und Jäger des Hegerings und die Parforcehorngruppe.

Mit folgenden Worten stimmte Pastor Ende anschließend in den Gottesdienst ein:
„Der heilige Hubertus wurde um 705 Bischof von Maastricht; er missionierte in den Ardennen (Eifel auf belgischer Seite), die damals vom Christentum kaum berührt waren. 

Der Legende nach, war Hubertus ein leidenschaftlicher Jäger. Als er an einem Karfreitag nicht des Todes und Sterbens Christi im Gottesdienst gedenken, sondern lieber in der freien Natur einen Hirsch erlegen wollte, stellte sich dieser ihm plötzlich entgegen. Zwischen seinem Geweih erstrahlte ein Kreuz, und er hörte die Stimme Jesu: ‚Hubertus, warum jagst du mich?`  Hubertus stieg vom Pferd, kniete vor dem Hirsch nieder und änderte sein geistliches Leben.

So wollen wir, eingebettet in diese Sonntagsliturgie, mit unserem Hegering Gott unseren Dank für unsere schöne und so wunderbar vielfältige Schöpfung zum Ausdruck bringen. Auch den Dank des Hegerings untereinander, für die gute Kameradschaft, die Zusammenarbeit und Waldpflege nehmen wir mit hinein.

In Anlehnung an die Legende des hl. Hubertus können wir uns bewusst machen, dass Christus uns in unserem Leben immer wieder begegnet – auch dann, wenn wir es nicht erwarten.“


Die während der Messe sonst üblichen Orgelklänge wurden zum großen Teil ersetzt durch Darbietungen der Parforcehornbläser mit großem Einfühlungsvermögen und hoher Konzentration.

Anschließend lud die Parforcehorngruppe draußen auf dem Kirchplatz am Michaels-Denkmal zu einem kleinen Konzert mit jagdlichen Melodien ein. Pastor Ende ließ es sich nicht nehmen, zum Schluss den obligatorischen „Jägermeister“ an die Bläsergruppe und an die zahlreichen Zuhörer zu verteilen.
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