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Aufbau


Die Krippe wird in jedem Jahr in der Woche vor Weihnachten von Ehrenamtlichen der Gemeinde, durch Unterstützung von Mitarbeitern der Familie Brenninkmeyer und dem Küster Ansgar Lefert aufgebaut. Seit 90 Jahren steht die Krippe in der Agatha-Kapelle, der rechten Seitenkapelle. Neben dem Seitenaltar, der der Hl. Agatha gewidmet ist, befindet sich in der Wand ein Fenster, in dem der Reliquienschrein der Heiligen Agatha aufbewahrt wird. Das Fenster mit der Heiligen Agatha finden wir rechts oben über der Seitenkapelle. Die geweihte Jungfrau Agatha von Catania wurde um 225 in Catania auf Sizilien geboren und fand dort ihren Tod um 250 n. Chr.

Für das Grundgerüst der Krippenlandschaft waren früher rund 30 Tannen nötig, heute ein paar weniger. Aus dem Köllbachtal holen die Helfer rund 30 Quadratmeter Moos und Gras für die Landschaft. Am Heiligabend setzt der Küster dann gemeinsam mit einigen Kindern aus der Gemeinde die Krippenfiguren ein.

Im Jahr 2020 wurde die Krippe Corona-bedingt zum ersten Mal auf der Altarinsel aufgebaut. Die heilige Familie mit dem Esel fand ihren Platz vor dem Zelebrationsaltar, den Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck am 4. Januar 2009 geweiht hat. Rechts und links daneben auf den Stufenanlagen fanden die Hirten, Schafe sowie die Darstellungen der Heimatkrippe ihren Platz. Selbst der Verkündigungsengel thronte hoch über dem Feld der Hirten.

Von Heiligabend bis zum Fest der „Darstellung des Herrn“, an Mariä Lichtmess (2. Februar), steht traditionell die Krippe in der St.-Agatha-Pfarrkirche. So war es vor der Liturgiereform im Jahr 1969 Tradition. Seit dieser Reform ist das Dreikönigsfest am 6. Januar, das Fest „Erscheinung des Herrn“, ein markantes Datum. Am darauffolgenden Sonntag, immer zwischen dem 7. und 13. Januar, endet die Weihnachtszeit. Die Kirche feiert dann die „Taufe des Herrn“, mit der Jesus öffentliches Auftreten beginnt.
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