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Der Turm der St.-Agatha-Kirche mit Fahnen geschmückt.

Große Prozession in Mettingen

am Sonntag, 14. August 2022

durch Muckhorst-Nordhausen-Nierenburg

 
Die „Große Prozession“ in Mettingen hat eine lange Tradition. Wann genau sie eingerichtet wurde, ist nicht mehr bekannt. Sie geht entweder auf ein Gelübde aus der Pestzeit im 14. oder 15. Jahrhundert zurück oder auf eine Brandkatastrophe Anfang des 17. Jahrhunderts. Sicher ist aber, dass sie nach langer Unterbrechungszeit im Jahre 1817 wieder genehmigt und seither Jahr für Jahr gehalten wurde. In den Jahren mit geraden Zahlen – wie dieses Jahr – ging die Prozession durch Muckhorst, Nordhausen und Nierenburg, bei den ungeraden Zahlen führt der Weg durch Ambergen und Berentelg.

Am Sonntag, dem 14. August, dem Sonntag vor dem Fest „Mariä Aufnahme in den Himmel“ wurde diese Tradition nach 2-jähriger coronabedingter Zwangspause fortgesetzt.

Der Tag begann um 8.30 Uhr mit dem Hochamt in der St.-Agatha-Kirche, anschließend führte der ca. 3,5 km lange Weg der Prozession in diesem Jahr durch Muckhorst-Nordhausen-Nierenburg. Wegen der großen Hitze an diesem Tag, wurden die Teilnehmer reichlich mit Wasser versorgt. Wer nicht den gesamten Weg mitgehen wollte, hat sich unterwegs der Prozession angeschlossen. 

In diesem Jahr stand die Prozession unter dem Thema: "Gerechtigkeit schafft Frieden!"
An jeder der insgesamt 4 Stationen wurde eine kurze Andacht gehalten mit einer Einführung zum Thema, einem Evangelium, Fürbitten und dem Segen. Die Kommunionkinder waren besonders eingeladen, in ihrer Kommunionkleidung an der Prozession teilzunehmen. An der 3. Station trugen sie Fürbitten vor. Die Fastabende, Anwohner und Vereine hatten auch in diesem Jahr wieder die Segensstationen hergerichtet und den Prozessionsweg mit Fahnen geschmückt. Einige Anwohner und Vereine hatten unterwegs kleine Altäre und Bilder aufgebaut. 

Der Weg

Predigt an der 2. Segensstation

Der Weg führte von der Kirche aus über den Kirchparkplatz zur Landrat-Schultz-Straße. Dort befand sich die 1. Segensstation. Weiter ging es über die Clemensstraße, Westerkappelner Straße bis zum Kreisel. An der Kreuzung Hügelstraße/Hansastraße steht ein Prozessionshaus, das von fleißigen Helfern des dortigen Fastabends gepflegt und hergerichtet wurde. An dieser 2. Segensstation war traditionell die Predigt, die in diesem Jahr Pastor Benedikt Ende hielt. Weiter ging es dann die Hügelstraße hinauf, über den Nordhausener Eschweg, über die Nierenburger Straße bis zur 3. Segensstation gegenüber dem DRK-Heim an der Einmündung des Woorteweges. Der weitere Weg der Prozession führte über die Nierenburger Straße, Nordhausener Straße, Fangkampstraße, nach Überquerung der Bachstraße durch den Tunnel zum Schultenhof. Dort war die 4. Segensstation. Hier kamen auch Bewohner des Altenheimes und der Reha-Klinik hinzu. Der letzte Teil des Weges führte über die Sunderstraße, Josefstraße und Kardinal-von-Galen-Straße zur Kirche, wo die Gläubigen zum Einzug mit Orgelklängen des Agatha-Liedes empfangen wurden.
Nach dem sakramentalen Segen waren alle eingeladen zum Ausklang am Pfarrheim bei kühlen Getränken.

Ein herzlicher Dank gilt den Messdienerinnen und Messdienern, dem Kirchenmusiker, dem Lektor, allen Fahnen- und Bannerabordnungen der Pfarrgemeinde, den Fahnenabordnungen der Schützenvereine, dem Kirchenvorstand für das Tragen des Baldachins und allen, die mit vorbereitet und sich beteiligt haben.

 

Bilder zur "Großen Prozession 2022"

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Erinnerungen an die "Große Prozession" 2014 durch Muckhorst-Nordhausen-Nierenburg

Die Prozession wird von Messdienern angeführt
Segensaltar in Muckhorst
Blumenteppich der Kfd
Segensaltar in Nierenburg
Bildstock der Kolpingsfamilie
Kleiner Altar mit Marienfigur
Blumenaltar mit Herz-Jesu-Figur
Kleiner Altar mit Josefsfigur und KAB-Fahne
Kleiner Altar mit Marienfigur
Im Turm der St.-Agatha-Kirche wehen Fahnen

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