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„In diesem Jahr gibt es wohl kein Ostern!“, so sagte letzte Woche jemand zu mir, und ich dachte erschrocken: „Doch!“
Aber wie ist das denn eigentlich; ist es überhaupt Ostern, wenn wir das alles – die Gottesdienste, die Osterfeuer und die Familientreffen, die inneren und äußeren Feiern also – nicht zusammen mit unseren Lieben feiern können? Darüber musste ich erst einmal nachdenken. Natürlich, in diesem Jahr ist alles anders und vieles vielleicht auch nicht so schön, wie wir es gewohnt sind. Aber ist es das, was Ostern ausmacht?
Wir feiern Ostern die Erlösung vom Tod. Wir erinnern und vergegenwärtigen, dass Jesus nicht im Leiden und Tod geblieben, sondern auferstanden ist. Und an dieser Auferstehung lässt er uns teilhaben, schon jetzt in unserem irdischen Leben und vollkommen, wenn wir einst zu ihm gelangen. Das Osterfest soll und kann uns also Hoffnung machen: Hoffnung, dass alles Leiden einmal ein Ende hat. Und dieses Ende ist eben nicht erst am Ende unseres irdischen Lebens, sondern es ist bereits angebrochen. Daran dürfen wir glauben! Deshalb denke ich, dass es nicht nur Ostern auch in diesem Jahr gibt, sondern, dass es in diesem Jahr besonders wichtig ist, es zu feiern. So können wir uns gegenseitig an die Hoffnung erinnern. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und Ihren Familien von Herzen frohe Ostern!
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