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Pastor Timo Holtmann Spricht ein Gebet.
Audio-Impuls zum 2. Sonntag der Osterzeit

gesprochen von Pastor Timo Holtmann
Orgel: Artur M. Jurczyk


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2.Sonntag der Osterzeit - Barmherzigkeitssonntag.mp3
26.720,03 KB

Sonntag, 19.04.2020
2. Sonntag der Osterzeit - Barmherzigkeitssonntag

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes  (Joh 20,19-31)


Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.


Gebet  "ich bin da"

Gott, unser Vater,
erneuere in uns die Sehnsucht nach dir. Lass uns nicht müde werden, nach dir zu suchen:  in unseren Herzen und Gemeinschaften, in deinem Wort und der Feier der Sakramente. Hilf uns, den Glauben an dich in Wort und Tat zu leben und zu bezeugen.
Herr, Jesus Christus,
du unser Retter und Erlöser, unser Bruder und Freund. Du kennst die Welt und die Menschen, du kennst das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Du weißt auch, wie schwer es ist, die Liebe zu leben. Aber du hast uns gezeigt, dass die Liebe immer stärker ist als der Hass, der Neid und der Tod.
Gott, Heiliger Geist,
du gibst uns die Kraft, als Kinder Gottes in dieser Welt zu leben. Belebe, entflamme und bewege uns. Schenke uns den Eifer, allen Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden. Lass uns Zeugen deiner Liebe und Nähe sein. Amen.
 

Für den Tag und die Woche

Der Geist des auferstandenen Christus vertreibt die Angst aus den Herzen der Apostel und drängt sie, aus dem Abendmahlssaal herauszugehen, um den Menschen das Evangelium zu bringen. Auch wir wollen mehr Mut haben, den Glauben an den auferstandenen Christus zu bezeugen! Wir dürfen keine Angst haben, Christen zu sein und als Christen zu leben! Wir müssen diesen Mut haben, hinzugehen und den auferstandenen Christus zu verkündigen, da er unser Friede ist, er hat Frieden gestiftet mit seiner Liebe, mit seiner Vergebung, mit seinem Blut, mit seiner Barmherzigkeit. (Papst Franziskus)

 
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