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Rorate-Messen im Advent


Gottesdienst bei Kerzenschein
 

Seit Jahrhunderten gibt es in der katholischen Kirche die Tradition der Rorate-Messe im Advent, in denen der Bedeutung der Gottesmutter Maria auf besondere Weise gedacht wird. Während der Messe wird das Evangelium verlesen, in dem der Erzengel Gabriel Maria die Geburt Jesu ankündigt – daher stammt auch der alte Name "Engelamt".

Maria selbst ist ein adventlicher Mensch, weil sie Gottes Erbarmen an sich gespürt und ihm im wahrsten Sinne des Wortes Raum in sich gegeben hat. So ist sie ein Vorbild für uns und unser Verhalten Gott gegenüber, der auch in uns wachsen will. Ihr schwerer Weg nach Betlehem zeigt uns die Notwendigkeit des immer wieder neuen Aufbruchs, ihr Besuch bei Elisabet kann uns den Blick auf die Anderen öffnen auch in Zeiten, da wir es selbst schwer haben.

Die Rorate-Messe hat ihren Namen vom lateinischen Eröffnungsvers, der mit einem markanten Wort aus dem Buch Jesaja (Jes 45,8) beginnt: „Rorate caeli desuper et nubes pluant justum“ - „Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen!“

Rorate-Messen feiern wir:
  • am Montagabend um 18.30 Uhr in der Kirche St. Mariä-Himmelfahrt
  • am Donnerstagabend um 19.00 Uhr in der St.-Agatha-Kirche.
Am Donnerstag, 16. Dezember wird die Rorate-Messe von der Kolpingsfamilie gestaltet.

Umgeben von der Dunkelheit des Abends feiern die Gläubigen einen Gottesdienst mit besonderem Charakter: Der Kirchenraum wird nur von Kerzen stimmungsvoll erleuchtet. Aus dem Dunkel auf dem Weg zum Licht – die jahrtausendlange Sehnsucht nach dem Messias hat sich mit der Geburt Jesu erfüllt, der von sich selbst sagt: „Ich bin das Licht der Welt“.
Symbolisch wartet die Gemeinde in der dunklen Kirche auf das Kommen des Lichts, auf Christus.
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